Hahn sieht Land und Kreis in der Pflicht

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Büdingen (pm). Die Musik- und Kunstschule freut sich über einen Spendenscheck von FDP-Landtagsvizepräsident Hahn. Hahn war kürzlich vor Ort, um den Spendenscheck über 300 Euro zu überreichen.

»Mir ist es insbesondere in der derzeitigen Situation eine Herzensangelegenheit, die Musik- und Kunstschule in Büdingen finanziell zu unterstützen«, sagte FDP-Landtagsvizepräsident Hahn bei der Spendenübergabe. Gemeinsam mit dem Büdinger FDP-Stadtverordneten Wolfgang Patzak, der sich aktiv in den Gremien der Schule engagiert, hat der Liberale erneut die Musik- und Kunstschule besucht und der Schule um Leiter Benedikt Bach und den Vereinsvorstandsmitgliedern Horst Reuning und Hans Joachim Beckmann aus seinen Verfügungsmitteln als Vizepräsident einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro überreicht.

»Ich weiß, wie schwierig und finanziell belastend die derzeitige Situation für unsere Musik- und Kunstschulen in ganz Hessen ist. Bereits mehrfach mussten die Musik- und Kunstschulen coronabedingt schließen, zuletzt Anfang November.«

Die Freien Demokraten hätten sich damals klar gegen eine komplette Schließung der Schulen ausgesprochen, da die Musik- und Kunstschulen umfangreiche und zielführende Hygienekonzepte erarbeitet hätten. Insbesondere beim Einzelunterricht seien Infektionsketten doch problemlos nachvollziehbar, so Hahn.

Der FDP-Politiker gab bei seinem erneuten Besuch in Büdingen darüber hinaus zu bedenken, dass die Finanzierung von Musikschulen in Hessen im Vergleich zu anderen Bundesländern überdurchschnittlich von Gebühren abhängig sei. Der Elternanteil an der Gesamtfinanzierung liege bei 61 Prozent. »Eine weitere Schließung würde also die Musikschulen in unserem Land auch wirtschaftlich gefährden.«

Musik- und Kunstschule seien auch weiterhin als ein wichtiger Eckpfeiler in der Bildungslandschaft zu sehen. Musikalische Bildung sei ein Teil der Allgemeinbildung und fördere die Persönlichkeitsentwicklung, sodass für den Bestand weiterhin gekämpft werden müsse.

Künftig müsse »endlich dafür Sorge getragen werden«, dass die Finanzierung und Ausstattung der Musikschulen hessenweit, aber auch in der Wetterau, nicht vorrangig den Kommunen und den Eltern übertragen werden. »Hier muss insbesondere das Land, aber auch der Wetteraukreis besser unterstützen«, fordert Hahn.

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