Erst die Orange, dann die Bahn

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Was sind Geodaten und was genau macht eigentlich eine Geomatikerin? Dieser Fragestellung gingen zwölf Mädchen im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren am vergangenen Donnerstag beim Mädchenzukunftstag im Amt für Bodenmanagement (AfB) Büdingen nach. Den Schülerinnen wurde das breite Spektrum der vielfältigen technischen Aufgaben der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation vorgestellt.

Was sind Geodaten und was genau macht eigentlich eine Geomatikerin? Dieser Fragestellung gingen zwölf Mädchen im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren am vergangenen Donnerstag beim Mädchenzukunftstag im Amt für Bodenmanagement (AfB) Büdingen nach. Den Schülerinnen wurde das breite Spektrum der vielfältigen technischen Aufgaben der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation vorgestellt.

Die Beschäftigten des AfB präsentierten den Schülerinnen ein buntes Programm mit abwechslungsreichen und spannenden Workshops. Neben Präsentationen, die den Mädchen einen ersten Eindruck vom vielseitigen Ausbildungsberuf Geomatikerin vermitteln, standen an diesem Tag praktische Übungen im Mittelpunkt.

Die Aufgabe für den Vormittag lautete: Wie kommt die Landschaft, die wir sehen, auf eine ebene Karte? So probierten die Schülerinnen, eine Orange, die als Modell für die Erdoberfläche herhalten musste, so zu schälen, dass die Schale auf ein ebenes Blatt Papier gelegt werden konnte. Dabei war Kreativität, Geschick und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen gefragt.

Bei der zweiten praktischen Übung ging es darum, eine neue Bahnstrecke in die Landschaft einzuplanen. Die Mädchen versetzten sich in die Rolle von Landwirten, Naturschützern und Vertretern der Bahn, deren unterschiedliche Interessen und Wünsche es zu berücksichtigen galt. An einem eigens dafür angefertigten Modell betätigte sich die Gruppe dann als Bodenmanagerinnen, die ein Flurbereinigungsverfahren durchführen sollen. Ziel war es, die Konflikte möglichst einvernehmlich zu lösen, was zu lebhaften Diskussionen und äußerst kreativen Lösungen führte.

Letztlich entstand aus Puzzleteilen eine neu geordnete Landschaft, bei der die Wünsche aller Beteiligten berücksichtigt wurden. Stolz präsentierten die Mädchen ihr Ergebnis.

Die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation geht seit 2017 neue Wege in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences. Junge Menschen können im Amt für Bodenmanagement neben der Ausbildung zum Geomatiker die berufliche Karriere mit einem dualen Studium in der Fachrichtung Geoinformation und Kommunaltechnik starten.

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