Drogenfund

Drogenverkauf auf Klassenfahrt

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Die Polizei hat im östlichen Wetteraukreis sechs Wohnungen auf Drogen hin durchsucht. Vorausgegangen war der versuchte Marihuana-Verkauf von Schülern auf einer Klassenfahrt.

Das Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizei Friedberg hat am Mittwoch sechs Hausdurchsuchungen in Büdingen, Altenstadt und Kefenrod durchgeführt, in deren Rahmen geringe Mengen Drogen sichergestellt wurden. Sechs Männern wird vorgeworfen, mit diesen gehandelt zu haben.

Ins Laufen gekommen waren die Durchsungen nachdem auf einem Klassenausflug einer Schule zwei Schüler Marihuana an eine Mitschülerin verkaufen wollten. Der Lehrer meldete den Vorfall der Polizei, die weitere Ermittlungen aufnahm. Dabei erhielten die Ermittler Hinweise auf einen Ring von mehreren Personen, die im Verdacht stehen, im östlichen Wetteraukreis mit Drogen gehandelt zu haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen durchsuchte die Polizei daraufhin die Wohnungen von sechs Personen. Bei einem 18-jährigen Altenstädter, einem 16-jährigen Kefenröder und vier Büdingern (17, 20, 20 und 22 Jahre) konnten dabei geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden werden. Ebenfalls sichergestellt wurden übliche Utensilien wie Feinwagen. Zudem stellten die Beamten weitere Beweismittel bei den Beschuldigten sicher, mit deren Auswertungen sich die Beamten weitere Hinweise auf den vermuteten Drogenhandel erwarten.

Die Ermittlungen wegen des Verdachtes des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln dauern an. Alle Beschuldigten kamen im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Gegen einen 20-jährigen Altenstädter ermitteln die Beamten zudem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

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