Deutlich weniger Gäste als sonst in Jugendherberge

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Büdingen(pm). Die Jugendherberge in Büdingen hatte eigentlich mit 16 000 Übernachtungen in diesem Jahr geplant, doch dann kam Corona. "Derzeit gehen wir von rund 1900 Übernachtungen aus", sagte Leiter Michael Klinge kürzlich im Gespräch mit FDP-Bundestagsabgeordnetem Peter Heidt. Besonders schwer wiege, dass keine Klassenfahrten stattfänden - das Hauptgeschäft.

Zwar ist die Jugendherberge in Büdingen seit dem 1. Juli wieder geöffnet. Doch im ersten Monat wurden nur rund 250 Übernachtungen gezählt, im August waren es um die 240. An vielen Tagen in den vergangenen Wochen sei das Haus, das über eine Kapazität von 161 Betten verfügt und auch Konferenzsäle vermietet, ganz ohne Gäste gewesen. Die Mitarbeiter befänden sich weiterhin in Kurzarbeit.

Der Vorsitzende des Deutschen Jugendherbergswerks Hessen, Timo Neumann, blickt dennoch optimistisch in die Zukunft: "Wenn wir aus dem Krisenmodus herauskommen, müssen wir die Jugendherbergen digitaler machen." Jedes Haus sollte über eine schnelle Internetverbindung verfügen. Eine weitere Idee sei, Wohnmobilstellplätze in unmittelbarer Nähe zu errichten.

Heidt versprach Unterstützung und sagte: "Hessen muss nach der Krise wieder auf einen Wachstumskurs im Tourismus gebracht werden." Hierzu gehöre auch, dass ländliche Regionen mit einer schnellen Internetverbindung ausgestattet würden.

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