Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbildsammlung)
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Die Polizei ermittelt in Büdingen, nachdem dort ein Mann mit schweren Stichverletzungen gefunden wurde. (Symbolbild)

Ermittlungen dauern an

Versuchte Tötung in Büdingen: Haftbefehl gegen 34-Jährigen aus Wetzlar erlassen

  • Alexander Gottschalk
    vonAlexander Gottschalk
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Vergangene Woche wurde im Büdinger Stadtteil Wolf ein Mann mit schweren Schnittverletzungen gefunden - nun wurde ein Verdächtiger wegen dringenden Verdachts des versuchten Mordes festgenommen.

Update vom Mittwoch, 27.01.2021, 16:19 Uhr: Das Amtsgericht Gießen hat heute einen Haftbefehl im Falle des versuchten Tötungsdeliktes im Büdinger Stadtteil Wolf erlassen, wie die Polizeidirektion Wetterau mitteilte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen sei ein 34 Jahre alter Mann aus Wetzlar wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes und des besonders schweren Raubes festgenommen worden.

Vergangenen Mittwochmorgen (20.01.2021) hatte ein Mann in der Straße „In der Wolbig“ in Büdingen-Wolf mehrere Stichverletzungen erlitten und war schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Inzwischen ist bekannt, dass es sich bei dem Opfer um einen 33-Jährigen aus Büdingen handelt. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern weiterhin an.

Versuchte Tötung in Büdingen: Mann mit schweren Stichverletzungen gefunden

Erstmeldung vom Mittwoch, 20.01.2021, 14:03 Uhr: Büdingen – In Büdingen im Wetteraukreis ist am Mittwochmorgen (20.01.2021) ein Mann mit schweren Stichverletzungen gefunden worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus, wie sie am Mittag mitteilte. Was genau sich gegen 4.45 Uhr im Büdinger Stadtteil Wolf abspielte, ist noch völlig unklar. Ein Anwohner entdeckte den Schwerverletzten in der Straße „In der Wolbig“ und alarmierte die Polizei, die mit einem großen Aufgebot im Einsatz war.

Büdingen (Wetterau): Polizei hofft auf Hinweise zu Schwerverletztem

Der Mann, zu dem die Ermittler zunächst keine näheren Angaben machten, befindet sich zur Behandlung in einem Krankenhaus. Wer ihm die Wunden warum und wie zugefügt haben könnte, ist – wie alle Hintergründe der Tat – noch völlig offen. Die Kripo hofft nun, dass Zeugen am Vorabend (19.01.2021) oder in der Nacht zum Mittwoch etwas beobachtet haben. Sie fragen: Gibt es vielleicht Hinweise auf ein verdächtiges Fahrzeug? Wer helfen kann, ist gebeten sich unter 06031/601-0 bei der Polizei in Friedberg zu melden. (red/ag)

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