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Zu Besuch beim Froschkönig

  • vonred Redaktion
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Büdingen(pm). Eintauchen in die Welt des Marionettentheaters: Wer kennt nicht das Märchen vom Froschkönig? Zu erleben ist es als Puppentheater am Freitag, 9. Oktober in Bad Orb. Im Rahmen ihrer "Arbeit für und mit Familien" hat Renate Nagel-Kroll eine begrenzte Anzahl Karten reserviert und organisiert auch die Fahrt mit Bahn und Bus dorthin. Los geht’s per Zug um 11.30 Uhr ab Büdingen. Kosten: Erwachsene 15 Euro, Kinder 12 Euro ( Eintritt und Fahrtkosten). Anmeldung bis spätestens zum 1. Oktober bei renate.nagel-kroll@ dekanat-buedinger-land.de oder telefonisch unter 01 75-6 20 69 09 erfolgen.

Büdingen(pm). Unter der Leitung von Heilpädagogin Marion Glück startet im Oktober im Familienzentrum Planet Zukunft ein Entspannungskurs, der den Teilnehmern die Methode der Progressiven Muskelentspannung (PME) nach E. Jakobsen vermittelt. Für Erwachsene heißt es ab Freitag, den 16. Oktober von 19 bis 20 Uhr "Entspannt ins Wochenende". Anmeldungen und Informationen bei Marion Glück unter Telefon 0 60 54/23 79 oder per E-Mail: glueck-hettersroth@t-online.de.

Büdingen(pm). Der am kommenden Sonntag, 27. September, geplante Markt "Büdinger Gallusmarkt mal anders" und der damit verbundene verkaufsoffene Sonntag wurden aufgrund der schlechten Wettervorhersagen sowie der wieder steigenden Corona-Fallzahlen abgesagt.

Der Gallusmarkt-Sonntag war mit 40 Marktberschickern geplant; aufgrund der erwarteten Witterungsbedingungen haben sich jedoch inzwischen ein Großteil der Marktbeschicker dazu entschieden, in diesem Jahr nicht an dem Markt teilzunehmen.

Wetteraukreis(pm). Überschwemmungen, Sturmschäden und Stechmückenplagen - nur einige der Folgen des Klimawandels. Wie diesen zu begegnen ist, erklärt Frank Uwe Pfuhl beim Offenen NABU-Treff am Montag, 28. September, um 19.30 Uhr. Der Treff findet als Online-Veranstaltung statt und kann von zu Hause aus per Computer oder Tablett verfolgt werden.

Wohin geht die Reise in den nächsten Jahrzehnten? Können wir den Klimawandel noch rechtzeitig stoppen, oder müssen wir unser gesamtes Leben umkrempeln und den Folgen des Klimawandels anpassen? Bei der Veranstaltung werden die zugespitzten Wetterverhältnisse thematisiert. So etwa Trockenperioden, Hochwasser oder heftige Stürme. Wenn der Klimawandel unabwendbar wird, müssen neue Strategien her - so die These des Online-Seminars.

Der Referent hat im Auftrag der TU Darmstadt eine südhessische Region intensiv in Sachen "Anpassung an den Klimawandel" unter die Lupe genommen und stellt die notwendigen baulichen, landwirtschaftlichen, wasserwirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Vorsorgemaßnahmen vor.

Einloggen per Mausklick

Die Teilnehmer haben während der Veranstaltung die Möglichkeit, über den Chat Fragen zu stellen. Zur Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung auf der Internetseite des NABU erforderlich. Dort kann man sich ganz einfach per Mausklick in das Online-Seminar zuschalten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, findet auf der Internetseite im Anschluss die Aufzeichnung.

Der NABU Wetterau lädt an jedem vierten Montag im Monat zu einem offenen NABU-Treff ein.

Niddatal-Ilbenstadt(udo). "Der Niddapark ist verwüstet" - so beschreibt es eine Leserin und meint als Anwohnerin damit den Anlagenstreifen in der Nähe der alten Niddabrücke, der in den 60er Jahren nach der Flussregulierung auf dem Bett der alten Nidda entstand.

Die Nachbarschaft dort wundert sich derzeit über kürzlich erfolgte Baumfällarbeiten. Die seien weder angekündigt worden, noch hätte es im Anschluss Informationen darüber gegeben, wie nun weiter mit der Grünfläche verfahren werde. "Im Moment sieht es verheerend aus", berichtet die Frau. "Dies sind in den vergangenen Jahren definitiv nicht die ersten Bäume, die hier entfernt wurden."

Vom 1. März bis 30. September ist das Fällen von Bäumen in der Regel verboten - wenn nicht Gefahr im Verzug ist und aus Sicherheitsgründen zu handeln ist. Eine WZ-Anfrage beim Bauhof Niddatal schafft Klarheit. David Reller, der Leiter dort, teilte mit, dass die Bäume der Trockenheit zum Opfer gefallen waren und innen ausgehöhlt seien. Ein Baumkontrolleur habe festgestellt, dass die Bäume marode sind und von ihnen eine Gefährdung ausgehe. Insgesamt seien in Ilbenstadt darum 15 Bäume gefällt worden. Davon fünf am Löschteich und zwei in der Feldbergstraße.

"Plant die Stadt Maßnahmen, um diesen wirklich schönen Park zu erhalten?", fragt die Anwohnerin noch. Dazu kann auf Nachfrage bei der Stadt eine positive Antwort verkündet werden, denn es sollen Nachpflanzungen erfolgen.

Niddatal-Ilbenstadt(udo). Die Ausschüsse haben am Mittwochabend in einer gemeinsamen Sitzung den Kita-Standort Brunnenplatz empfohlen. Damit dürfte der Kloster-Standort vom Tisch sein. Das letzte Wort hat die Stadtverordnetenversammlung, die am Dienstag, 29. September, in Ilbenstadt tagt.

Nachdem Architekt Gunter Weyrich in der Vorwoche den Ausschüssen die möglichen Standorte eines Kita-Neubaus erläutert hatte und dabei entscheidende Vorteile im Brunnengelände gesehen hatte, berieten die Ausschüsse nun über das Thema. Der Geltungsbereich umfasst 5200 Quadratmeter. Im Bereich der Freifläche Brunnengelände soll eine siebengruppige Kindertagesstätte errichtet werden.

Diskussion um Anzahl der Gruppen

Nach einer langen, kontroversen Debatte, in der zahlreiche Gegenargumente vorgebracht wurden, stimmten die drei Ausschüsse getrennt ab und folgten mehrheitlich der Beschlussempfehlung. Demnach soll der Beschluss vom November 2017 zum Neubau auf dem Klostergelände aufgehoben werden und stattdessen auf dem Brunnengelände neu gebaut werden.

Bürgermeister Michael Hahn (CDU) zeigte zunächst, wie sich die 446 vorhandenen Kita-Plätze auf die Stadtteile und die Einrichtungen verteilen. Aber sie reichten nicht aus, argumentierte er, zumal aus Brandschutzgründen eine Gruppe in Ilbenstadt wegfällt und die Genehmigung für die Container-Kita in Kaichen erlischt. Hahn: "Im neuen Kindergartenjahr sind alle Kindergärten voll." Sieben Gruppen seien zeitnah erforderlich, erläuterte Hahn, neun Gruppen mittelfristig.

Waltraud Lang (SPD) plädierte für einen viergruppigen Neubau im Kloster. Eine Erweiterung in Assenheim sei möglich und eine Kita mit sieben Gruppen zu groß. Hahn entgegnete, eine Erweiterung in Assenheim sei problematisch. Eine neue Heizung sei erforderlich, und es müsse zweigeschossig gebaut werden. "Am schnellsten kommen wir voran, wenn wir auf das Gelände am Brunnen gehen", sagte Hahn Die Wasserrechte am Brunnen seien erloschen. Dessen hartes Wasser könne nicht mit dem Ovag-Wasser gemischt werden.

Einst für Container im Gespräch

Markus Nikleniewicz (Grüne) betonte, wie gut es sei, dass mit dem Neubau im Klosterbereich noch nicht begonnen worden sei. Man habe von einem größeren Bedarf erfahren und könne nun noch darauf eingehen.

Christian Osmalz und Ariane Streicher (beide SPD) hingegen plädierten für eine Kostenschätzung und eine europaweite Ausschreibung. Ihr Fraktionskollege Achim Saßmannshausen stellte in den Raum, ob insgesamt elf Gruppen nicht zu viel für Ilbenstadt seien. Rudi Kreich (Linke) schließlich wies auf zahlreiche ungeklärte Fragen hin.

Hahn betonte den Handlungsbedarf und die Verantwortung. Im Klosterbereich könne alleine die Sanierung der Mauer eine Menge Geld kosten. Bereits jetzt sei viel Geld für den Klosterbereich unnütz ausgegeben worden.

Zum neuen Standort: Der Brunnenplatz dürfte auch Auswärtigen bekannt sein. Er liegt an der scharfen Linkskurve der Burg-Gräfenröder Strauße 200 Meter westlich von ihrer Abzweigung von der Bundesstraße 45. Bis vor zwölf Jahren wurde hier Wasser gefördert. Vor vier Jahren kam das Gelände als Standort für eine Container-Anlage für Flüchtlinge ins Gespräch.

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