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Baugebiet und Wurstskandal

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Schwalheim (pm). »In Schwalheim ist immer was los, darum feiern wir Fasching ganz groß« - unter diesem Motto feierten die Närrinnen und Narren zum 31. Mal eine Narrensitzung in der Mehrzweckhalle. In der gut gefüllten Narrhalla folgte ein Höhepunkt dem anderen. Als Veranstalter fungierten der gemischte Chor Schwalheim und der Sportverein.

Im Anschluss an die Verleihung des Bürgermeisterordens an Sonja Jung zeigte Tanzmariechen Meike Antoni vom Mörlauer Carneval-Club ihr Können mit einem Tanz, der von Akrobatik und Eleganz gekennzeichnet war. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Gardetanzgruppe des VWC Wisselsheim, die zur Musik des Titels »Amsterdam« ihr Können zeigte.

Stimmung mit Fräulein Viagra

Unter der Moderation des Sitzungspräsidenten Jürgen Freundl beleuchtete anschließend Protokoller Dieter Hahn die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate von Trump über Johnson, den nordhessischen Wurstskandal und die Frankfurter AWO bis zu dem in Schwalheim neu geplanten Baugebiet und den Festen des Vereinsrings.

Nachdem die »Zwaa Weiber aus Dorem«, Marie Schraut und Christa Pieh, ihre Sicht der Dinge diskutiert hatten, sorgten die Steppenden Sterne unter der Leitung von Hildegard Luzius für den nächsten Höhepunkt. Nachdem die Gruppe zunächst mit ihren Steppschuhen einen Sirtaki und danach zur den Klängen von Joe Cockers »You can leave your hat on« getanzt hatte, bezog sie das Publikum, darunter Bürgermeister Klaus Kreß und Erster Stadtrat Peter Krank, in ihren Auftritt zu »Rock mi« ein. Selbstverständlich, dass es dazu neben einem dreifachen Helau noch ein Rakete gab. Über die Nöte eines Fassenachters berichtete anschließend Hans Jürgen Jung als »Kapp«, die selbst alte Weiber küssen muss und sich darauf freut, diese Kapp einem anderen zu übergeben.

Auch die American Girls, die schon zu Beginn ihr Können zeigten, begeisterten das Publikum noch einmal als Showtanzgruppe - mit einem Tanz, den sie selbst einstudiert hatten. Silke Aletter als Fräulein Viagra steigerte die Stimmung des närrischen Publikums auf einen weiteren Höhepunkt, bevor die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Schabernacks unter dem Motto »Ein Wald spielt verrückt« mit einem weiteren Tanz die Besucher begeisterten.

Als noch alles besser war

Viel Zustimmung, besonders bei den Älteren im Publikum, erfuhr Björn Noreik, der in seinem Vortrag behauptete, dass früher alles besser gewesen sei. Als Büttenprofi brachte er das Publikum auf seine Seite und sorgte dabei immer wieder für Tusch und Szenenapplaus.

Abschließend war es die Männertanzgruppe der »Muunlight Dancer« der VWC Wisselsheim, die noch einmal die Besucher zu Begeisterungsstürmen animierte. Nach dem Finale mit dem Dank an alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne, an den Hallenwirt und sein Team ging es nahtlos in die Sektbar.

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