Bärlauch wirkt harmonisierend.	FOTO: PIXABAY/LOGGAWIGGLER
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Bärlauch wirkt harmonisierend. FOTO: PIXABAY/LOGGAWIGGLER

PFLANZEN HELFEN

Der Bärlauch

  • Frauke Ahlers
    vonFrauke Ahlers
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An dieser Stelle gibt die Heilpraktikerin Bettina Fornoff Tipps, welche Pflanzen uns jetzt helfen und wie sie uns wohltun.

Der Bärlauch, Allium ursinum, wird im Volksmund auch Hexenzwiebel oder Waldknoblauch genannt. Er gehört zu den Lauchgewächsen. Im Frühling breitet er sich mit seinem intensiven Geruch nach Knoblauch in unseren Wäldern aus. Bärlauch ist eine kraftvolle Gewürzpflanze, die man sehr gut in der Küche verwenden kann. Sehr beliebt ist hier das Bärlauch-Pesto. Dazu werden frische, junge Bärlauchblät- ter mit Pinienkernen oder Cashewkernen und einen Bio-Olivenöl im Mörser oder im Mixer zu einer Paste verarbeitet. Total lecker zum verfeinern von Soßen oder einfach über Spaghetti geben. Aber Bärlauch ist auch eine wertvolle Heilpflanze, die in der Naturheilkunde geschätzt wird, uner anderm harmonisierend bei Bluthochdruck mit Arteriosklerose, lindernd bei chronischen Magen-Darm-Beschwerden mit Blähungen. Er wirkt blutreinigend, regt die Ausscheidung über die Nieren an. Bärlauch wird auch im Rahmen einer Schwermetallausleitung verordnet, gemeinsam mit Koreander und Chlorella. Vorsicht! Bärlauch kann vom Aussehen her leicht mit den Blättern des giftigen Maiglöckchens verwechselt werden, allerdings ist der Geruch unverwechselbar.

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