Zwei Wochen Zeitverzug

  • Holger Pegelow
    VonHolger Pegelow
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Bad Vilbel. Autofahrerinnen und Autofahrer, die in dieser Woche auf der B 3 aus der Wetterau in Richtung Frankfurt unterwegs sind, haben es längst bemerkt: Die Bauarbeiten laufen weiter.

In den beiden Wochen zuvor war das nicht so gewesen. Die bereits abgeladenen und vorher im Einsatz befindlichen Maschinen standen komplett still in der bereits ausgehobenen Baugrube. Denn zu Beginn der Arbeiten zur grundhaften Sanierung der Straße war zunächst die Oberfläche abgefräst und die Straße dann ausgekoffert worden. Bis zu 85 Zentimeter tief war die Baugrube. Doch dann kamen starke Unwetter mit heftigen Regenfällen. Die ließen die Baugrube voll Wasser laufen. Das bedeutete einen Baustopp, wie Projektleiter Andreas Mehring von Hessen Mobil Rhein-Main auf Anfrage dieser Zeitung mitgeteilt hat. »Wir schätzen die Verzögerung derzeit auf zwei Wochen ein.« Man gehe jedoch stark davon aus, dass wir die Verzögerung im weiteren Bauverlauf wieder aufholen können.«

Straßenstück muss saniert werden

Wie berichtet, muss die B 3 zwischen Bad Vilbel Süd und dem Preungesheimer Dreieck auf rund 200 Metern komplett saniert werden, vor allem Richtung Frankfurt. Die wellige Fahrbahn soll wieder eben verlaufen. Ein Gutachter hatte erhebliche Probleme diagnostiziert.

Dass Mehring optimistisch ist, das geplante Bauende Mitte September einhalten zu können, hat sicherlich auch mit der beauftragten Firma zu tun. Dort baut nämlich die Firma Schütz. Die hat bereits die Klein-Karbener Ortsdurchfahrt saniert und ist gerade auch in der Alten Heerstraße in Karben-Petterweil im Einsatz. Bei beiden Baustellen lag und liegt die Firma vor dem Zeitplan. In Petterweil zuletzt exakt zwei Wochen - übertragen auf die B 3-Baustelle wäre das exakt die Zeit, in der Baustopp war.

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