Zum 100-jährigen Zonta-Jubiläum hat der Bad Vilbeler Club die umliegenden regionalen Clubs zu einer Stadtführung und einem Empfang beim Bürgermeister eingeladen.	FOTO: NIKLAS MAG
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Zum 100-jährigen Zonta-Jubiläum hat der Bad Vilbeler Club die umliegenden regionalen Clubs zu einer Stadtführung und einem Empfang beim Bürgermeister eingeladen. FOTO: NIKLAS MAG

Zonta-Frauen zu Gast in der Quellenstadt

  • vonNiklas Mag
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Bad Vilbel/Karben (nma). Seit 100 Jahren hilft das Frauennetzwerk Zonta, wo es nur geht. Zum Jubiläum der international in kleineren Clubs organisierten Helferinnen, haben die Zonta-Frauen Bad Vilbel und Karben die Clubs der Region in die Quellenstadt eingeladen, wo sie von Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) empfangen wurden.

International, überparteilich, überkonfessionell und weltanschaulich neutral. So beschreibt Zonta International das eigene Tun. Verschiedene Projekte, lokal und international, werden von den Mitgliedern unterstützt. Auch der Zonta-Club Bad Vilbel und Karben leistet hierzu einen Beitrag und lud die Zonta-Clubs der Region ein. »Wir haben bereits einen Stadtrundgang gemacht und nun empfängt uns der Bürgermeister im Alten Rathaus«, erklärt Mechthild Rumpf, die Präsidentin des lokalen Clubs. »Wir haben uns dazu entschieden, zu dieser Führung durch die Stadt einzuladen, weil in Vilbel gerade so viel passiert«, informiert sie.

Junge Mitglieder dringend gesucht

Die angereisten Zonta-Clubs zeigten sich begeistert von der Entwicklung der Quellenstadt und stellten während des Empfangs dem Bürgermeister viele Fragen. Stöhr brachte die Clubmitglieder auf den neuesten Stand. Er sprach bei Apfelsecco vom Hessentag, der neuen Therme und der Stadthalle. Auch Fiona Ruff richtete im Rahmen des Empfangs ein Wort an die Gäste. Sie ist Area-Direktorin für die Zonta-Clubs im Südwesten Deutschlands. »Gestern war ich beim Empfang des Bundespräsidenten in Berlin, der eine starke Rede anlässlich des Weltfrauentages gehalten hat«, sagte sie zu den Anwesenden. »Es wurde deutlich: Es gibt noch viel zu tun.«

Das wissen auch die Zonta-Mitglieder aus Bad Vilbel und Karben: »Es gibt feste Projekte international, die unterstützt werden, aber auch einige andere«, informierte Mechthilf Rumpf. »Unter anderem spenden wir an das Frauenhaus in Frankfurt und auch an das dortige Waisenhaus.«

Leider sehen sich die Vilbeler und Karbener Frauen einem Problem gegenüber, das viele Vereine derzeit die Sorgenfalten auf die Stirn treibt: »Wir sind aktuell zu zehnt, und wir brauchen dringend junge Frauen, die uns beitreten und helfen möchten«, appelliert Rumpf. Junge Mitglieder würden als Einstiegshilfe sogar nur den halben Beitrag bezahlen müssen, auch der zeitliche Aufwand halte sich in Grenzen: »Wir treffen uns einmal im Monat im Golfhotel ›Lindenhof‹ in Dortelweil«, sagt sie. »Immer am zweiten Dienstag eines Monats. Los geht es um 19.30 Uhr und wir freuen uns über jede interessierte Besucherin.«

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