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Die neuen Lehrkräfte der Förderschule. Links Friederike Arning, rechts Michael Pusch (Leiter).

Zeugnisse überreicht

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Bad Vilbel (pm). Am Studienseminar Bad Vilbel wurden im Juli 53 Lehrkräfte aus dem Vorbereitungsdienst mit einer kurzen aber persönlichen Examensfeier verabschiedet. Die kleine Feier wurde dieses Mal wegen Hygieneregeln unterteilt. So wurde den jungen Lehrkräften je nach Abschluss (Förderschule, Grundschule, Haupt- und Realschule) ihr Zeugnis überreicht.

Begonnen hatten die Lehrkräfte ihre Ausbildung noch am alten Standort des Studienseminars in Friedberg. Das 21 Monate dauernde Referendariat war nicht leicht. Die Ausbildung war geprägt von Corona. Während zu Beginn noch alles normal war, mussten die Lehrkräfte während der Ausbildung während des Lockdowns Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern und deren Eltern etwa im Homeschooling oder im Wechselunterricht halten, heißt es in der Mitteilung..

Neben Unterrichtskompetenz, Gesprächskompetenz und sozialen Kompetenzen mussten ziemlich schnell digitale Kompetenzen erworben werden, zum Beispiel, um auf den verschiedenen Plattformen Unterricht zu halten. Viele Anweisungen zur Gestaltung des Schulalltags des Kultusministeriums mussten in kürzester Zeit umgesetzt und eingehalten werden - und dabei galt es auch noch den Anforderungen des Studienseminars gerecht zu werden. Die Zeit sei überaus arbeitsintensiv und belastend, auch wenn die Ausbildung die veränderte Situation jederzeit berücksichtigte.

So sagte auch Direktor Michael Pusch in Anlehnung an den Bildungsforscher Andreas Schleicher, dass Lehrer den schwersten Beruf haben und die Anforderungen enorm gewachsen sind.

Marco Bettner, der stellvertretende Leiter des Studienseminars hob hervor, dass die Lehrkräfte das Talent bewiesen haben, Menschen zu führen und ihnen Halt zu geben. Er betonte in Anlehnung an Friedrich Nietzsche, dass das interessanteste an der Welt die Menschen seien. Die Qualität, mit lernenden Menschen zu agieren, ist eine besondere Chance, die sich im Berufsfeld Schule eröffnet. Dies gelte gerade für diesen Jahrgang.

Die neuen Lehrerinnen und Lehrer beginnen zum neuen Schuljahr ihre Tätigkeit überwiegend im Wetteraukreis, heißt es abschließend.

Die neuen Lehrkräfte der Grundschule. Links Martina Knipp, rechts Marco Bettner (Stellvertretender Leiter).
Die neuen Lehrkräfte der Haupt- und Realschule. Links Tina Schauer, rechts Marco Bettner.

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