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Über einen neuen Stapeltrockner freut sich der Kunstverein Bad Vilbel. Gestiftet haben ihn Maria (links) und Rüdiger Wiechers. Über die Entwicklung Bad Vilbels sind beide sehr erfreut.

Wichtig für den Schulbetrieb

  • VonChristine Fauerbach
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Bad Vilbel (cf). Beim Anblick des schlichten, funktionalen Alu-Gestells leuchten die Augen von Kunstschulleiterin Frauke Breuer, der stellvertretenden Kunstverein-Vorsitzenden Gitta Junge und Artothek-Gründerin und Ausstellungsleiterin Herta-Maria Reitz vor Freude auf. Beim Alu-Gestell handelt es sich um einen Stapeltrockner für Bilder. Die vielen leeren Fächer bieten Platz für 100 Bilder im DIN-A3-Format.

»Der Stapeltrockner ist für den Kunstschulbetrieb wichtig. Er ist ideal zum Trocknen von Bildern und von Drucken«, informiert Frauke Breuer. »Drucke und Acrylbilder benötigen einen Tag, Ölbilder bis zu einer Woche zum Trocknen«, ergänzt Herta-Maria Reitz. »Unseren mehr als 20 Jahre alten, damals bereits gebraucht gekauften Stapeltrockner, nutzen wir weiter zum Trocknen von Bildern unserer jungen Kunstschüler aus den Kursen«, sagt Gitta Junge.

Ausstellung für November geplant

Das hören die Stifter des neuen 1500 Euro treueren Stapeltrockners Maria und Rüdiger Wiechers gern. »Der Kunstverein Bad Vilbel wirtschaftet schon immer gut, weshalb wir ihn gern unterstützen. Das Geld ist jedes Mal wieder gut investiert«, betont Maria Wiechers. Bei der Spende handelt es sich um eine Zuwendung der 2005 vom Ehepaar Wiechers gegründeten Stiftung »Städte für Menschen«. Stiftungszweck ist die Schaffung und Unterstützung von sozialen, kulturellen und städtebaulichen Perspektiven für Menschen. »Städte und ihr Umfeld lebenswert zu erhalten ist eine große Zukunftsaufgabe«, sagt Rüdiger Wiechers.

34 Jahre in Bad Vilbel gewohnt

Das Ehepaar hat 34 Jahre lang in Bad Vilbel gewohnt, gewirkt und sich vielseitig engagiert. »Bei jedem unserer Besuche stellen wir erneut fest, dass das Leben sich in Bad Vilbel entwickelt. Die Quellenstadt vereint den für die Zukunft wichtigen Dreiklang aus lebendig, grün und wirtschaftlich. Nur, wenn dieser stimmt, dann hat eine Stadt eine Zukunft. In vielen anderen Städten fehlt diese Perspektive«, findet Rüdiger Wiechers.

Frauke Breuer berichtet Künstlerin Maria Wiechers vom neuen Kunstschulprogramm, dass erst mal in der Vereinsgeschichte nicht gedruckt, sondern nur online gestellt wurde. Auch die Anmeldungen zu den Kursen sind nur online möglich. Neu im Kreise der Kursleiter ist Künstler Achim Ripperger, der Zeichen- und Skulpturenkurse anbietet. Bei Künstlerin Cecilia Schaaf können Kinder und Jugendliche im Nähbereich das kreative Arbeiten mit Stoffen und Textilien erlernen und Wolfgang Stäbler will in der Holzwerkstatt mit Jugendlichen kleine Möbel für deren Zimmer bauen.

Für den November haben die Kursleiter wieder in der Galerie der Alten Mühle eine Kunstausstellung mit ihren eigenen Arbeiten geplant. »In der Artothek warten viele schöne Bilder aus unterschiedlichen Kunstrichtungen darauf, ausgeliehen zu werden, um neue Akzente an den Wänden ihres Zuhause auf Zeit zu setzen«, informiert Herta-Maria Reitz.

Kunstschulleiterin Frauke Breuer lädt das Stifterehepaar Wiechers zur Präsentation und Abschlussperformance des Jugend-Kunstprojektes »Blickwechsel« ein. Es findet am Samstag, 24. Juli, ab 15 Uhr in den Streuobstwiesen (oberhalb des Hundeplatzes PSV Bad Vilbel) statt. An den Ufern des Edelbaches zu sehen und hören sein werden Klanginstallationen, Papier-Objekte und Land-Art.

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