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Thorsten Mebus und Eva Raboldt erhoffen sich spannende Erkenntnisse aus dem Fragebogen für das neue Familienzentrum »B3«.

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Wer hat Ideen für das Familienzentrum?

  • vonNiklas Mag
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Jeder Bad Vilbeler darf Ideen für das Familienzentrum der Christuskirchengemeinde einreichen. Denn die neue Leiterin, Eva Raboldt, plant, Beratungs- und Veranstaltungsangebote massiv zu erweitern. Sie möchte das aber nicht blind tun.

B 3« lautet der Name des Familienzentrums der Christuskirchengemeinde. »Begegnung, Beratung und Bildung. Drei Bs, auf die wir uns stützen wollen«, erläutert Eva Raboldt. Seit Januar leitet die vormalige Leiterin der Bürgeraktive das Familienzentrum und hat die Aufgabe bekommen, stadtweit für die Menschen da zu sein.

Das Zentrum ist nicht ganz neu, war bislang allerdings vor allem für die Kita Arche Noah in der Kernstadt aktiv und hat mir Raboldt nun erstmals eine hauptverantwortliche Leiterin. »Es geht uns im Großen und Ganzen darum, dass Kinder gut aufwachsen und Erwachsene gut alt werden können«, erläutert die Leiterin. Doch eine moderne Familie mmüsse nicht unbedingt aus Mutter, Vater, Kind, Hund und Volvo in der Einfahrt bestehen. Deshalb ist es Eva Raboldt wichtig, klarzustellen: »Wir sehen Familie in ihrer ganzen Komplexität des 21. Jahrhunderts. Familie bedeutet für uns auch Wahlfamilie, unabhängig von der biologischen Familie.«

Egal ob klassisch verheiratet, mit adoptierten Kindern, Patchwork, gleichgeschlechtlich oder Singles. Für jede Lebenskonstellation werde das Familienzentrum Angebote haben. »Auch in unserem Team sind Menschen in allen verschiedenen Lebenssituationen beteiligt. Wir haben schon sehr viele Ideen im Team und auch viele Kooperationsanfragen.«

Frustrierend sei aktuell die Pandemie-Situation. Denn mit den Menschen in Kontakt zu treten, sprich das Kerngeschäft des Familienzentrums auszuüben, sei wegen dem Infektionsschutz nicht ganz einfach. Diese Zeit möchte Raboldt jedoch sinnvoll nutzen und hat deshalb einen Fragebogen konzipiert, der genaueren Aufschluss darüber geben soll, welche Veranstaltungs- und Beratungsangebote bei den Vilbelern überhaupt gefragt sind.

Jugendliche und Senioren im Fokus

»Im Vorfeld wurde uns zum Beispiel schon aus verschiedenen Richtungen zugetragen, dass Jugendliche und Senioren bislang zu kurz kommen«, erzählt die Leiterin. »Wir wollen jetzt ganz genau wissen, was brauchen die Menschen und gibt es vielleicht sogar ganz konkrete Ideen.« Drei Minuten soll der Fragebogen dauern, nicht länger, ist also während dem Kaffee am Morgen oder zwischen zwei S-Bahn-Stationen problemlos auszufüllen. »Am Freitag ist die Gemeindezeitung ›ZACK‹ erschienen. Dieser liegt der Fragebogen bei. Aber er ist natürlich auch online auf unserer Homepage zu finden und kann dort ohne zusätzlichen Download direkt ausgefüllt werden.«

Auch die Ergebnisse sollen transparent gehalten werden. So ist für den 30. April eine Online-Brainstorming-Veranstaltung geplant. »Diese wird moderiert und es werden Gemeindemitglieder, aber auch Verantwortliche verschiedener Institutionen dabei sein.« Ziel dieser Veranstaltung sei es, die Antworten aus den Fragebögen gleich in erste Ideen ummünzen zu können. Gemeindereferent Thorsten Mebus ergänzt: »Gerade Jugendliche mit Angeboten zu erreichen ist immer eine besondere Herausforderung. Mit langen Schultagen sind diese meist ziemlich ausgelastet.« Er sei gespannt, ob der Fragebogen, spannende neue Ideen dazu liefern kann. »Mit Eva Raboldt haben wir jetzt eine Leiterin, die mit großem Elan und viel Kreativität und Lust an diese Dinge herangeht«, lobt Mebus.

Für alle Bürger der Stadtgedacht

Die Gemeinde will mit dem Familienzentrum ihr Motto »Mittendrin« weiter ausleben und vertiefen und sich im Quellenpark etablieren, wo die Gemeinde ebenfalls die Kita Dreiklang als Träger betreiben wird. Die Angebote des Familienzentrums zielen allerdings nicht nur auf Gemeindemitglieder ab, sondern sind für alle Menschen in der Quellenstadt gedacht.

Der Fragebogen ist unter dem Reiter »Familien« unter www.ckbv.de zu finden oder unter dem Link https://bit.ly/3r18F5E. Das Ausfüllen dauert drei Minuten. »Je mehr Leute mitmachen, desto besser«, sagt Eva Raboldt. Wer nicht online gehen möchte, findet den Fragebogen in der aktuellen Ausgabe der Gemeindezeitung »ZACK«. nma

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