Die Ehrenamtlichen von "wellcome" übernehmen etwa für eine vereinbarte Zeit die Betreuung von Babys oder stehen einfach nur mit Rat und Tat zur Seite. FOTO: PRIVAT
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Die Ehrenamtlichen von "wellcome" übernehmen etwa für eine vereinbarte Zeit die Betreuung von Babys oder stehen einfach nur mit Rat und Tat zur Seite. FOTO: PRIVAT

"Wellcome"-Engel fliegen wieder

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Bad Vilbel(pm). Eltern von Neugeborenen werden nun schon seit fast zehn Jahren in Bad Vilbel durch das Ehrenamtliche Projekt "wellcome" unterstützt. Wegen der Corona-Pandemie musst das Angebot in den vergangenen Monaten eingestellt werden. Nun nehmen die Ehrenamtlichen die Projektarbeit wieder auf, teilt die AWO Bad Vilbel mit.

Die Ehrenamtlichen von "wellcome" wurden in den vergangenen Monaten oft schmerzlich vermisst. Diese Pause ist nun vorbei. Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln finden wieder ehrenamtliche Besuche in den Familien statt.

"Wellcome" steht für Kontakt, Begegnung und Unterstützung, unmittelbar und persönlich, erklärt die AWO. Das Projekt sei eine moderne Nachbarschaftshilfe für Eltern: Ehrenamtliche in Bad Vilbel helfen für einige Monate ein- bis zweimal pro Woche ganz praktisch im Alltag. Die Ehrenamtlichen helfen, so wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbarn tun würden; sie kümmern sich um das Baby, während die Mama in Ruhe duscht oder zum Arzt oder Friseur geht. Die Zeit ohne das Baby kann aber auch dazu genutzt werden, dass sich die Mutter, nach ungezählten schlaflosen Nächten, mal eine Stunde ausruhen kann, um Kraft zu tanken. Die Ehrenamtlichen stehen mit Rat und Tat zur Seite oder hören einfach zu.

Individuell regeln

Wer Unterstützung im Familienalltag möchte, darf sich gerne bei der "wellcome"-Koordinatorin Ilona Schopf melden - per Telefon unter der Nummer 0 152/04 91 51 71 oder per E-Mail an bad-vilbel@wellcome-online.de.

Die genaue Tätigkeit und Frequenz werde aber individuell zwischen Familie und Ehrenamtlichen verabredet und könne auf die einzelnen Bedürfnisse abgestimmt werden. Der Service ist allerdings nicht kostenfrei. Für die erste Vermittlung müssen Eltern eine einmalige Gebühr von zehn Euro zahlen. Der Einsatz bei der Familie zu Hause kostet bis zu fünf Euro pro Stunde. Die Gebühr kann aber auch reduziert werden. Die Hilfe sollte nicht daran scheitern, dass die Gebühr nicht gezahlt werden kann.

In Bad Vilbel gibt es das Angebot von "wellcome" seit 2010, in der Trägerschaft der AWO Bad Vilbel und in Kooperation mit der Stadt Bad Vilbel.

Aktuelle Infos gibt es unter www.awo-badvilbel.de.

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