gaed_TfK_UnendlGeschichte_4c_5
+
Sebastian Zumpe als Atréju (rechts) und John Wesley Zielmann als Fuchur bringen »Die unendliche Geschichte« auf die Bühne der Bad Vilbeler Burgfestspiele.

Burgfestspiele

Vom Bestseller zum Bühnenerfolg

  • vonChristine Fauerbach
    schließen

Mit einer internen Vorstellung der »Theater für Kinder«-Inszenierung »Die unendliche Geschichte« von Michael Ende hat das Ensemble die Burgfestspielsaison 2021 eröffnet.

Wir tun alles, um zu spielen«, hatten Burgfestspiel-Intendant Claus-Günther Kunzmann und Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (CDU) bei einem Pressegespräch Ende April versprochen. Die aktuelle Corona-Inzidenz in der Wetterau liegt seit Tagen unter 100. Daher greift der hessische Stufenplan. Für den Wetteraukreis gilt aktuell die Stufe 1.

200 Besucher pro Vorstellung

Für alle Fans der Burgfestspiele ist somit der Vilbeler Theatersommer unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen in greifbare Nähe gerückt. Stufe 1 erlaubt kulturelle Veranstaltungen im Freien mit Auflagen und Anmeldung. »Jetzt nutzen wir alle Möglichkeiten, die uns geboten werden«, sagt Dramaturgin und PR-Frau Ruth Schröfel.

Zum Auftakt in die neue Festspielsaison gab es am Sonntag eine interne Premiere des »Theaters für Kinder«. Die Mitarbeiter der Burgfestspiele kamen in den Genuss der Inszenierung des Klassikers »Die unendliche Geschichte« nach dem 1979 erschienen Roman von Michael Ende (1929-1995). Regie führt im Schauspiel für Kinder ab sechs Jahre Kirsten Uttendorf, Ausstatter ist Claus Stump, Dramaturgin Angelika Zwack und Regieassistent Stephan Richter-Bestier. Zum Stück heißt es: »Phantásien ist vom Untergang bedroht. Nur ein Junge namens Bastian (Henning Mittwollen) kann es retten. Ein spannender Wettlauf gegen unbekannte Mächte beginnt. Gelingt es der Kindlichen Kaiserin (Simone Müller) und ihren Freunden Atréju (Sebastian Zumpe) und dem Glücksdrachen Fuchur (John Wesley Zielmann), Bastian den Weg nach Phantásien zu zeigen, damit er es rettet?«

Erfahrenes Team hinter der Bühne

Regisseurin Kirsten Uttendorf gab ihr Festspiel-Debut in Bad Vilbel 2013 mit dem Stück »Alice im Wunderland« im Theaterkeller. Bisher führte sie Regie bei »Pünktchen und Anton«, »Die kleine Hexe«, »Ronja Räubertochter«, »Tintenherz« und »Pippi Langstrumpf. Jetzt folgt das Schauspiel »Die unendliche Geschichte«.

Claus Stump stattete bei den Burgfestspielen Bad Vilbel bisher die Stücke »Alice im Wunderland«, »Pünktchen und Anton«, »Die kleine Hexe«, »Ronja Räubertochter«, »Tintenherz« und »Pippi Langstrumpf« aus. Im Jahr 2019 entwarf er zudem das Bühnenbild für »Maria, ihm schmeckt’s nicht!«

Ob Bastian schließlich erfolgreich ist, können die Theaterfans hautnah in der Wasserburg miterleben. Karten für diese und alle weiteren Inszenierungen können ab Mittwoch am besten per E-Mail oder telefonisch bestellt werden.

Voraussetzung für einen Theaterbesuch ist die Einhaltung des Hygienekonzeptes mit gebührendem Abstand (1,5 Meter), das Tragen einer medizinischen Maske (außer auf den Sitzplätzen), einem negativen Tages-Test oder einer zweifachen Coronaschutz-Impfbescheinigung.

Hygienekonzept wird angepasst

»Die Auflagen sind abhängig von den aktuellen Vorschriften für den Wetteraukreis«, sagt Schröfel. Das Hygienekonzept wird täglich überprüft und erfährt in enger Abstimmung mit dem Leiter des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin (AGAPLESION), Dr. med. Bernhard Jahn-Mühl, immer wieder detaillierte Anpassungen. Zurzeit sind 200 Besucher pro Vorstellung erlaubt, die Gastronomie ist geöffnet. Am kommenden Sonntag findet mit »Das Dschungelbuch« die zweite Theaterpremiere für Kinder statt.

Informationen zum Spielplan und zu Tickets gibt es im Kartenbüro der Stadt Bad Vilbel, Telefon: 06101/559455, Mail: tickets@bad-vilbel.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare