Verkauft und reserviert

  • Antje Grunenberg-Heuer
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Das Baugebiet »Quellenpark« sei »entweder restlos verkauft oder restlos reserviert«, teilt Stadtrat und Stadtwerke-Werksleiter Klaus Minkel mit. Dies ermögliche ein Vertragsabschluss, der unmittelbar bevorstehe. Durch Vermittlung von Jörg Peter Schultheis interessiere sich die CESA-Unternehmensgruppe in Berlin für rund 90 000 Quadratmeter Gewerbegebiet im Quellenpark. CESA arbeite mit dem Geld von »Family Offices«. Diese Offices verwalten bankenunabhängig große private Vermögen.

Das Baugebiet »Quellenpark« sei »entweder restlos verkauft oder restlos reserviert«, teilt Stadtrat und Stadtwerke-Werksleiter Klaus Minkel mit. Dies ermögliche ein Vertragsabschluss, der unmittelbar bevorstehe. Durch Vermittlung von Jörg Peter Schultheis interessiere sich die CESA-Unternehmensgruppe in Berlin für rund 90 000 Quadratmeter Gewerbegebiet im Quellenpark. CESA arbeite mit dem Geld von »Family Offices«. Diese Offices verwalten bankenunabhängig große private Vermögen.

Geld von »Familiy Offices«

Rund 50 000 Quadratmeter sollen laut Minkel für rund 15 Millionen Euro sofort gekauft werden. Allerdings sei der Verkauf mit einem Rücktrittsrecht bis zum 31. August dieses Jahres verbunden, wenn sich das Projekt nicht realisieren lasse. Dann verfalle »eine kleine Anzahlung« – in welcher Höhe lässt Minkel offen – zugunsten der Stadt. Weitere etwa 40 000 Quadratmeter würden zu rund 12 Millionen Euro bis zum 15. Dezember 2019 der CESA-Gruppe für den Fall des Kaufs der 50 000 Quadratmeter optional angeboten. In Anlehnung an das frühere Projekt von Schultheis, der im Quellenpark ein kleines »Silicon Valley« errichten wollte (die WZ berichtete), sei eine »sehr hochwertige gewerbliche Bebauung mit guten Nutzeradressen« geplant.

Sollte sich das Projekt realisieren lassen, dann würde in Verbindung mit dem anlaufenden Wohnungsbau in diesem Gebiet das neue, innovative Stadtquartier sehr rasch belebt werden, ist Minkel der Auffassung.

»Ich könnte eine weitere Aufgabe auf meiner Liste abhaken«, meint der Stadtrat. Er habe den Wunsch, die Stadt wieder aus den Risiken herauszuführen, »in die sie sich mit diesem großen Projekt hineinbegeben musste«.

Der Quellenpark sei auch das Vehikel für den Landerwerb zugunsten der Nordumgehung gewesen. Diese Entlastungsstraße reduzierte den Verkehr auf der Friedberger Straße und erlaubte deren Umgestaltung und Aufwertung, die hohe Privatinvestitionen auslöste. Auch die Umgestaltung und Aufwertung der Homburger Straße wurde ermöglicht und der Verkehr in Massenheim entscheidend reduziert. Das Baugebiet »Quellenpark« liegt westlich der Main-Weser-Bahnlinie und östlich der Bundesstraße 3 und umfasst rund 800 000 Quadratmeter.

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