Trompetenglanz in Massenheim

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Schon seit fünf Jahren spielt sich das Trompetenensemble des Dr. Hoch’s Konservatorium aus Frankfurt mit glanzvollen Klang in die Herzen der Zuhörer. Auch jüngst beim Konzert des von Florian Balzer geleiteten Ensembles in der Herz-Jesu-Kirche in Bad Vilbel-Massenheim war vom ersten Ton an klar: präzise Artikulation, variable Dynamik und durchwegs profunde Spieltechnik machen den ganz besonderen Reiz dieses Ensembles aus.

Schon seit fünf Jahren spielt sich das Trompetenensemble des Dr. Hoch’s Konservatorium aus Frankfurt mit glanzvollen Klang in die Herzen der Zuhörer. Auch jüngst beim Konzert des von Florian Balzer geleiteten Ensembles in der Herz-Jesu-Kirche in Bad Vilbel-Massenheim war vom ersten Ton an klar: präzise Artikulation, variable Dynamik und durchwegs profunde Spieltechnik machen den ganz besonderen Reiz dieses Ensembles aus.

Doch es ist nicht nur die solide handwerkliche Seite von Lukas Bruggaier, Jana Calvo-Lorenzo, Frederik Depta, François-Louis Toulemonde und René Wilhelm, die die mehr als einhundert Zuhörer von Beginn an fesselte. Es ist vor allem der Esprit, die Spielfreude und nicht zuletzt die Lust am eigenen Können, die die jungen Musiker – allesamt ja Trompetenschüler oder -studierende – zu im besten Sinne hörenswerten Leistungen antrieb.

Dass der klangvolle Trompetenabend nicht nur das Ergebnis harter Übungsarbeit, sondern auch einem ganz speziellen Lehrer-Schüler-Verhältnis geschuldet war, unterstrich der "Special Guest" des Abends, Prof. David Tasa. Tasa, einst Solotrompeter an der Fankfurter Oper und Lehrer von Florian Balzer, gelang zusammen mit seinem Schüler und den Enkel-Schülern eine veritable Tour de force durch Gottfried Heinrich Stölzels Concerto D-Dur, verhalf den Jazz-Quartetten von Peter Feil vom ersten Ton an zum geforderten rhythmischen Drive. Begeistert applaudierte das Publikum bei der stilechten Wiedergabe auf Barocktrompeten von Carl Philipp Emauel Bachs "March for the Ark" und vor allem beim Cornet-Parforceritt durch den Wilden Westen in Gustav Guentzels "The Four Horsemen". Die drei Trompeter-Generationen setzten mit Mike Waltens Arrangement von Queen’s "Bohemian Rhapsody" einen würdigen Schlusspunkt – zu Recht erklatschte sich das Publikum zwei Zugaben (Joseph Haydn und Paul Dukas).

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