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Teilstück der Regionalparkroute für Radverkehr freigegeben

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Der neue Radweg im Kurpark Süd wird offiziell freigegeben. 	(Foto: Newsham)
Der neue Radweg im Kurpark Süd wird offiziell freigegeben. (Foto: Newsham) © Barbara Newsham

Bad Vilbel (bnk). Im Regionalpark Niddaroute wurde ein weiterer Abschnitt fertig gestellt. Es handelt sich um ein 200 Meter langes Teilstück im Kurpark Süd zwischen der Bibliotheksbrücke und der Unterführung von der Kasseler Straße/Bahnstrecke.

Zur feierlichen Einweihung am Freitagnachmittag kamen Bürgermeister und Verbandsvorsteher Dr. Thomas Stöhr aus Bad Vilbel und Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Guido Rahn aus Karben. Darüber hinaus waren Vertreter der Anrainerkommunen zugegen. Auch Klaus Wichert vom Regionalpark Ballungsraum Rhein-Main sowie zahlreiche andere bekannte Gesichter aus der Politik oder den beauftragten Baufirmen waren in den schönen Kurpark gekommen, um an der kleinen Eröffnungsfeier teilzunehmen. Auch Stadtrat Willi Zinnel aus Schotten war dabei und merkte an: »Wir liefern ja das Wasser für die Region«.

Stöhr würdigte das kürzlich fertiggestellte und bereits für den Verkehr freigegebene Teilstück als einen weiteren Mosaikstein, der zum Lückenschluss des überregionalen Niddaradweges beitrage und im Stadtgebiet ab dem neuen Kurhausvorplatz parallel zur Nidda verlaufe. Der Radweg selbst sei drei Meter breit, hinzu komme noch der ein Meter breite Fußweg, so dass man in der Stadt nun über einen insgesamt vier Meter breiten Weg verfüge. Damit sei genug Platz vorhanden, so Dr. Stöhr, dass auch die Fußgänger ohne Probleme auf dem Bereich der Radler sich bewegen könnten. »Der Weg ist bereits sehr gut frequentiert, daran sehen wir, dass er gut angenommen wird«, freute er sich.

Dieser schöne neue Rad- und Fußweg trage weiter zur Verbesserung des Aufenthaltsgefühles in Bad Vilbel bei, ergänzte der Bürgermeister.

Die Bau- und Baunebenkosten beliefen sich auf 120 000 Euro, die vom Zweckverband übernommen wurden. Bad Vilbel hat 47 000 Euro beigesteuert und zur Verlegung des Spielplatzes hatte die Stadt laut Stöhr noch einmal 20 000 Euro aufgewendet.

Auch Karbens Bürgermeister Guido Rahn drückte als Verbandsvorsitzender seine Freude über das Vorankommen des Projektes aus und konnte bereits mitteilen, dass es zügig weitergehe, um Lücken zu schließen. So stehe als nächste Kommune Niddatal-Assenheim auf dem Plan, und auch in Karben werde die Umgestaltung des Niddaradweges fortgesetzt. »Hier in Bad Vilbel ist es richtig toll geworden; in Karben können wir von den Vilbelern noch was lernen. Hoffen wir, dass das Geld weiter zügig zugeteilt wird.«

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