+
Thomas Stöhr

Stöhr mischt jetzt bundespolitisch mit

  • schließen

Bad Vilbel(pm). Premiere für die Quellenstadt: Bad Vilbel ist jetzt erstmals im höchsten kommunalen Gremium auf Bundesebene vertreten. Bürgermeister Thomas Stöhr wurde am Montag ins Präsidium des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) gewählt , teilt die Stadt Bad Vilbel in einer Meldung mit.

Die Entscheidung fiel in einer Sitzung des Hauptausschusses des kommunalen Spitzenverbandes im bayrischen Freising, war aber im Grunde reine Formsache.

Stöhr nimmt den Platz von Harald Semler (parteilos) ein, der als ehemals amtierender Präsident des Hessischen Städte- und Gemeindebund (HSGB) der Runde angehörte. Im Februar hatte Stöhr ihn turnusmäßig an der Spitze des Landesverbandes abgelöst.

"Ich freue mich sehr, dass ich fortan neben meiner Funktion als Präsident des Hessischen Städte- und Gemeindebundes und damit neben der Vertretung hessischer Städte und Gemeinden auch Erfahrungen und Anliegen aus Bad Vilbel auf Bundesebene einbringen kann", sagte Bürgermeister Stöhr nach der Wahl. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund ist die bundesweite Interessenvertretung von 11 000 Städten und Gemeinden. In den jeweiligen Gremien sitzen gewählte Bürgermeister. Im DStGB arbeiten sie parteiunabhängig. Vilbels Stadtoberhaupt gehört sonst der CDU an.

"Insbesondere möchte ich die Themen vor Ort bundesweit auf die Agenda bringen. Gerade die Vertreter der Kommunen sind nah am Bürger und wissen oft als Erste, wo der Schuh drückt und was die Menschen in unserem Land bewegt", erläutert Stöhr, wie er die neue Aufgabe angehen möchte. (Foto: pv)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare