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Marc Dudda (Mitte) erklärt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Regularien der Apfelversteigerung.

Städtische Äpfel begehrt

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Bad Vilbel (pm). Über 20 Bürgerinnen und Bürger haben sich am vergangenen Samstag am Hainborn und an der Rathauswiese eingefunden, um gemeinsam mit dem städtischen Feldschütz Marc Dudda zu den städtischen Apfelbäumen zu gehen. Das Ziel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war klar: So viele Äpfel wie nur irgend möglich zu ersteigern, schreibt die Stadt, die die Versteigerung als Erfolg wertet.

»Ich freue mich sehr, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen gekommen sind, um die herrlichen Äpfel an unseren Bäumen zu ersteigern« wird Marx Dudda zitiert. Es seien wieder viele Familien mit Kindern dabei gewesen, denen er auch einiges Wissenswertes zu Baumschnitt, Baumwuchs und den Früchten erklärt habe, zieht Dudda ein positives Fazit. Auf den Wegen zu den Bäumen hätten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch direkt über Rezepte ausgetauscht. »Ob Apfelkompott, Apfelkuchen, Apfelsaft oder eigener Apfelwein, jeder gab den anderen kleinere Tipps, wie das Geplante noch besser werden könnte. Das ist immer schön mitanzuhören«, freut sich der städtische Feldschütz.

Bei der Versteigerung selbst ging es aber dann erst einmal gegeneinander, schließlich wollten alle auch etwas mit nach Hause nehmen. Bei einigen Bäumen kniete sich Marc Dudda hin, denn das waren Kinderversteigerungen. »Dann dürfen immer die Kleinsten für ihre Eltern bieten. Auch dieses Jahr war das wieder ein großer Spaß, vor allem für die Kinder«, führt Dudda weiter aus. Wer zu den Glücklichen gehörte und einen Baum ersteigerte, bekam dann von Dudda noch ein paar Tipps zur Ernte. »Wichtig ist, dass kein Baum bei der Ernte beschädigt wird. Wann geerntet wird, entscheiden diejenigen, die einen Baum ersteigert haben selbst, aber allzu lange sollten sie nicht mehr warten.«

Wer einen Baum ersteigert habe, sei nicht neuer Besitzer des Baums. Man habe lediglich für dieses Jahr die Erlaubnis, die dort wachsenden Äpfel zu pflücken.

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