Wochenmarkt-Dortelweil

Stadt widerspricht Markt-Initiatorin

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Bad Vilbel (pm). Gemeinsam mit dem offiziellen Betreiber des Wochenmarkts in Dortelweil und der Deutschen Marktgilde äußert sich die Stadt Bad Vilbel nun zu den Marktbeschickern auf dem dortigen Samstagswochenmarkt. Zuvor hatte Beate Bender (SPD), Initatorin des Wochenmarkts, mitteilen lassen, dass es einige Änderungen bei den Beschickern geben werde.

»Der angesprochene neue Metzgerstand ist bereits seit zwei Wochen Teil des Dortelweiler Wochenmarkts und wird nicht wie dargestellt erst am heutigen Samstag erstmals am Wochenmarkt teilnehmen«, heißt es vonseiten der Stadt. Dass dieser - wie von Bender mitgeteilt - auch schon Bestellungen entgegennehme, komme derzeit noch nicht in Frage.

Ein neuer Stand für Obst und Gemüse sei derzeit zwar in Planung, aber noch nicht so weit fortgeschritten, als dass es dabei Ergebnisse zu vermelden gebe, informieren Betreiber, Marktgilde und Stadt.

Noch keine Zusage für neuen Eisstand

Bender sprach außerdem von einem neuen Eisstand, der geplant sei. »Das ist keineswegs gesichert«, heißt es dagegen von der Stadt. Es gebe beiderseitiges Interesse, aber noch keine verbindliche Zusage.

Das geplante Ende der Winterpause seitens des Blumenbeschickers sei noch nicht konkret und absehbar. »Zur Aussage, dass der Verzehr von Wein auf dem Dortelweiler Platz derzeit nicht verboten ist, stellen wir fest, dass die grundsätzliche Aussage richtig ist, jedoch nach wie vor der eindeutige Appell lautet, am Markt selbst keinen Wein zu verzehren, da stets darauf zu achten ist, die Abstands- und Hygienebestimmungen sowie die Verordnungen zu Zusammenkünften mit Personen unterschiedlicher Haushalte zu beachten.«

Die Deutsche Marktgilde und die Stadt Bad Vilbel verfahren bei Veröffentlichungen zum Dortelweiler Wochenmarkt nach eigenen Angaben stets so, dass erst dann berichtet werde, wenn eine Entscheidung final getroffen und mit allen Beteiligten abgesprochen sei. Zwischenstände und Berichte aus laufenden Verhandlungen und Gesprächen werde es nicht geben, da diese oftmals kontraproduktiv und nicht im Sinne eines guten Miteinanders seien, heißt es abschließend.

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