Ausnahmesituation: Die Stadt will die Gebühren für die Kinderbetreuung, hier die Massenheimer Kita Auenland, aussetzen.	ARCHIVFOTO: NIKLAS MAG
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Ausnahmesituation: Die Stadt will die Gebühren für die Kinderbetreuung, hier die Massenheimer Kita Auenland, aussetzen. ARCHIVFOTO: NIKLAS MAG

Stadt verzichtet auf Kita-Gebühren

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Bad Vilbel (pm). Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn (FDP) und Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (CDU) haben bereits vor vier Wochen angekündigt, die Gebühren für Kindertagesstätten für den Monat April nicht einzuziehen. Diese Maßnahme galt zunächst vorbehaltlich eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung, die formal die Aussetzung der Kita-Gebühren beschließen muss.

Dies soll nun am nächsten Dienstag, 21. April, geschehen. Dann tagt die Stadtverordnetenversammlung ab 18 Uhr im Kultur- und Sportforum in Dortelweil.

Gespräche mit Fraktionen geführt

»Seit nunmehr vier Wochen sind die Kitas in ganz Deutschland geschlossen. Lediglich ein Notbetrieb zur Betreuung der Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, wird aufrechterhalten. Wir haben uns daher schnell entschlossen, die Kita-Gebühren für den Monat April nicht einzuziehen. Damit wir die Gebühren auch formal aussetzen können, ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung notwendig. Diesen werden wir in der Sitzung vom 21. April einholen«, erklärt Freund-Hahn, die gemeinsam mit ihrem Fachbereich Soziale Sicherung und dem Kita-Büro eine Beschlussvorlage ausgearbeitet hat. Dass ein solcher Beschluss gefasst wird, dem ist sich die Sozialdezernentin sicher. »Wir haben schon vor der Entscheidung, die Gebühren nicht einzuziehen, Gespräche mit allen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung geführt und hierfür durchweg positive Resonanz erhalten. In dieser Ausnahmesituation ist eine solche besondere Maßnahme angebracht und trägt deutlich zur Entlastung der Eltern bei.«

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