Stadt übernimmt Bürgschaft

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Bad Vilbel(pm). Im Oktober 2014 wurde der erste Vertrag im Zusammenhang mit der Erweiterung des Waldorfkindergartens mit der Stadt Bad Vilbel abgeschlossen, im August 2019 wurde er ergänzt, das ehemalige städtische Spielhaus wurde dem Verein übergeben. Jetzt konnte sich der Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn ein Bild nach Abschluss der Umbauarbeiten machen, teilt die Stadt mit.

"Mit dem runderneuerten und vergrößerten Waldorfkindergarten haben wir in Bad Vilbel ein weiteres besonderes Angebot, das ein Abrunden der Wahlmöglichkeiten für junge Eltern ermöglicht", sagte Hahn.

Empfangen wurden Hahn und der Leiter des Fachbereichs Soziale Sicherung, Jörg Heinz, von den zuständigen Vertretern Thomas Geller und Leonardo Langheim sowie der Erzieherin Christa Mülverstedt. Wohl um die 650 000 Euro wird der Umbau letztlich gekostet haben und schafft Platz für bis zu 120 Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Schulreife.

Da die beantragte Förderung von Bund und Land bisher nicht erfolgte, hat sich die Stadt Bad Vilbel im Sommer zur Übernahme einer Bürgschaft über 500 000 Euro entschieden. "Natürlich hoffe ich gemeinsam mit unserem Bürgermeister und Kämmerer, Dr. Thomas Stöhr, dass die vor einem Jahr schon angedeuteten Unterstützungen aus Bund und Land Hessen auch tatsächlich ausgezahlt werden", sagte der Sozialdezernent.

Gemeinsam wolle man nunmehr noch ein kleines Gebäude für die Einrichtung von Toilettenanlagen errichten, das die Stadt Bad Vilbel für die Durchführung der Ferienspiele ab dem kommenden Jahr dringend benötige.

Langheim warb gegenüber den städtischen Vertretern für eine Unterstützung der geplanten Waldorfschule des Vereins zur Pflege der Waldorfpädagogik in der Quellenstadt. Insbesondere die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten sei dringlich Die Schule würde als zusätzliches Angebot in eine Stadt wie Bad Vilbel sehr gut passen.

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