Spielplatzumbau und Schulanbau

Der Ortsbeirat Gronau hat beschlossen, ein vor mehr als zwei Jahren begonnenes Projekt wieder anzugehen: Die Erneuerung des Storchenspielplatzes im Dorfelder Weg. Bereits im Doppelhaushalt 2017/18 hatte die Stadt 50 000 Euro vorgesehen, um das Gelände zu einem Abenteuerspielplatz umzubauen. Was damals aber nicht eingeplant worden war: Durch den Neubau der Feuerwache in der Dortelweiler Straße musste der dortige Spielplatz an den Sportplatz verlegt werden. Das für den Dorfelder Weg gedachte Geld wurde stattdessen in eben diesen Umzug investiert.

Von AGS

Der Ortsbeirat Gronau hat beschlossen, ein vor mehr als zwei Jahren begonnenes Projekt wieder anzugehen: Die Erneuerung des Storchenspielplatzes im Dorfelder Weg. Bereits im Doppelhaushalt 2017/18 hatte die Stadt 50 000 Euro vorgesehen, um das Gelände zu einem Abenteuerspielplatz umzubauen. Was damals aber nicht eingeplant worden war: Durch den Neubau der Feuerwache in der Dortelweiler Straße musste der dortige Spielplatz an den Sportplatz verlegt werden. Das für den Dorfelder Weg gedachte Geld wurde stattdessen in eben diesen Umzug investiert.

In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates beantragten CDU und FDP nun gemeinsam, dem Storchenspielplatz im Bad Vilbeler Haushaltsplan für 2019 und 2020 erneut 50 000 zuzugestehen – entweder aus bereits für Spielplätze eingeplanten Mitteln oder zusätzlich zu diesen. Der Abenteuerspielplatz solle dann möglichst bis zum Hessentag fertiggestellt werden.

Im Koalitionsvertrag geplant

Die Gronauer Fraktionen wiesen darauf hin, dass der Magistrat mit solch einem Schritt dem Koalitionsvertrag entsprechen könne, in dem die Ortsverbände von CDU und FDP vereinbart hatten, mehrere Spielplätze im Stadtgebiet nach einem übergreifenden Konzept zu verschönern. Vom Pilotprojekt in Gronau erhoffen sie sich eine "höhere Attraktivität und Vielseitigkeit" für den Storchenspielplatz, der eine "hervorragende Lage und Größe habe". Der Ortsbeirat verabschiedete den Änderungsantrag einstimmig. Einigkeit herrschte ebenfalls zum zweiten, gemeinsamen Antrag der Christdemokraten und Liberalen. In diesem baten sie den Magistrat, 30 000 Euro bereitzustellen, mit denen der Brunnen auf dem Dorfplatz in Gronau saniert werden könne. Der Sandstein des in den 70er-Jahren gebauten Brunnens sei "unansehnlich" geworden, die Baustoffe seien verwittert und die technischen Anlagen veraltet. Eine Instandsetzung sei "unvermeidbar". Auch diesen Änderungsantrag verabschiedete das Gremium einstimmig. Aufgenommen wurde auch Christian Dittmanns (Grüne) Vorschlag, den Magistrat zu bitten, die Sanierung bis zum Hessentag zu vollziehen.

Kreis investiert 4,1 Millionen

Diese beiden Anregungen nicht eingerechnet, fließen in den kommenden zwei Jahren rund sieben Millionen Euro nach Gronau – zusätzlich zu den Ausgaben des laufenden Geschäfts, wie Ortsvorsteher Karl Peter Schäfer (CDU) berichtete. "Wir kommen auf einen sehr ordentlichen Betrag, auf den wir stolz sein können und der die positive Entwicklung unseres Ortsteils darlegt", sagte er.

Für die Breitwiesenhalle sind außerdem 70 000 im Haushalt eingestellt, die für neue Eingangstüren und eine Sicherheitsbeleuchtung vorgesehen sind. Die Kita Löwenburg erhält insgesamt 36 000 Euro, unter anderem für Mobiliar, Spielgeräte, Sonnenschirm, Matschanlage und das U3-Spielhaus.

Der Ortsbeirat stimmte dem vorliegenden Haushaltplan zu, bei zwei Enthaltungen (Grüne) und einer Gegenstimme (SPD).

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