SPD: Parkplätze für Pendler am Heiligenstock

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Bad Vilbel (pm). Mit einem Antrag für die nächste Ortsbeiratssitzung möchte die SPD Heilsberg erreichen, dass Teile der Parkplätze am Friedhof Heiligenstock, der in der Gemarkung Frankfurt liegt, für Pendler freigegeben werden. Wie SPD-Ortsbezirksvorsitzender Carsten Hauer feststellt, hatte die Stadt Frankfurt per Pressemitteilung erklärt, mit größeren Schildern auf die wohl auch bislang schon bestehende Parkzeitbeschränkung hinzuweisen und die Einhaltung auch verstärkt zu kontrollieren, da der Parkplatz »kein Pendlerparkplatz« sei.

Auch wenn dies rechtlich sicherlich zutreffend sei, so werde der Parkplatz doch bereits seit langem - von der Stadt Frankfurt offenbar mehr oder weniger geduldet - von zahlreichen Pendlern genutzt, die dort ihr Fahrzeug abstellen, um dann mit dem 30er Bus weiter nach Frankfurt zu gelangen (die WZ berichtete), findet die SPD. Aus Sicht der Sozialdemokraten stelle dies kein größeres Problem dar, da die Dimension des Parkplatzes ohnehin weit über das hinaus gehe, was für die Friedhofsbesucher benötigt werde.

Gleichzeitig sei es begrüßenswert, dass Pendler nicht mit dem eigenen Fahrzeug in die Stadt fahren, sondern im Wege des Park-and-ride öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Aus diesem Grund sollte zumindest der Versuch unternommen werden, den bislang jedenfalls schon faktisch bestehenden Pendlerparkplatz sodann in einen realen umzuwandeln, schreibt die SPD in einer Pressemitteilung.

Die Sozialdemokraten beantragen daher, »dass der Magistrat mit der Stadt Frankfurt Verhandlungen mit dem Ziel aufnehmen solle, dass ein Teil der Parkplätze am Friedhof Heiligenstock - gegebenenfalls unter zu vereinbarenden Nutzungskonditionen - für Pendler zur Verfügung gestellt wird.«

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