Geht es nach der Dortelweiler SPD, soll dieses Durchfahrtverbotsschild bald niedriger hängen. FOTO: PRIVAT
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Geht es nach der Dortelweiler SPD, soll dieses Durchfahrtverbotsschild bald niedriger hängen. FOTO: PRIVAT

SPD: Marktbeschicker entlasten

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Bad Vilbel(pm). Die SPD hat mehrere Anträge für die nächste Dortelweiler Ortsbeiratssitzung ausgearbeitet. iEin Antrag beschäftigt sich mit den Strom- und Standgebühren für Marktbeschicker. Die SPD möchte, dass der Magistrat gebeten wird, "so schnell wie möglich alle Kosten, die den Beschickern der beiden Dortelweiler Wochenmärkte an Stromanteil und Standgebühren entstehen, entweder bis mindestens 31. März zu erlassen (Stromkosten) oder für die Beschicker bis mindestens 31. März zu übernehmen (Standgebühren)",heißt es in einer Pressemitteilung.

Zur Begründung nennt SPD-Sprecher Rainer Fich die Corona-Pandemie. Nicht nur Bund und Land, sondern auch die Stadt solle mit umsetzbaren Maßnahmen unterstützen, um das Wirtschaftsleben aufrechtzuerhalten.

Die SPD befürchtet, dass der erneute Lockdown dazu führt, dass Menschen vorsichtiger sind und Einkäufe auf dem Markt unterlassen würden. "Wir wünschen uns, dass unsere Marktbeschicker gut, erfolgreich und gesund über den Winter kommen. Damit dies auch klappt, regen wir an, dass der Magistrat alle Marktbeschicker mittwochs und samstags von den genannten Kosten freistellt.

Mittwochs würden keine Standgebühren anfallen. "Die Beschicker des Samstagmarkts zahlen an die Marktgilde einen Betrag in Höhe von 1,40 Euro pro qm/Stand, mindestens jedoch 14 Euro pro Samstag, hinzukommen die Stromkosten der Stadt", heißt es von der SPD.

Piktogramm sei die bessere Lösung

Ein weiterer Antrag beschäftigt sich mit dem Niddafußweg zwischen der alten Sportplatzbrücke und der neuen Brücke. Hier soll der Magistrat gebeten werden, das bestehende Durchfahrtverbot für Radfahrer von der alten Sportplatzbrücke kommend Richtung Bad Vilbel durch ein Piktogramm auf der Fahrbahn deutlich zu machen und das Durchfahrtverbotsschild niedriger zu hängen sowie ein Durchfahrtverbot für Radfahrer in Verlängerung der Peter-Fleischhauer-Straße Richtung Nidda, ebenfalls durch ein Piktogramm anzuordnen.

"Radfahrer, die von der Brücke kommen und beabsichtigen, den Fußweg in Richtung Bad Vilbel zu befahren, könnten das Durchfahrtverbotsschild nicht erkennen, da es erstens aus derer Sicht links aufgehängt ist und zweitens zu hoch", begründet die Dortelweiler SPD. Daher sei ein entsprechendes Piktogramm die bessere verkehrliche Lösung. Radfahrer, die aus Richtung Untergasse, Obergasse, Berggasse auf die alte Sportplatzbrücke zufahren und von dort aus gesehen rechts abbiegen wollen, fänden in der bestehenden Beschilderung mehr Hilfestellung.

Außerdem solle der Fußweg entlang der Nidda in Höhe des Naturlehrparks Kies frei von Radfahrern sein. "Das ist so seit vielen Jahren angeordnet und auch der Wunsch des Ortsbeirats", schreiben die Sozialdemokraten. Durch den Bau der neuen Niddabrücke könne man dem Radverkehr nunmehr auch eine Alternative anbieten.

Es gebe also eine gute Chance, dass die Fußgänger, wie vom Ortsbeirat gewünscht, den Weg sbald für sich haben werden und Kinder einen neuen naturnahen Spielplatz genießen können und die Erwachsenen nach den Wünschen des Ortsbeirats einen naturnahen Bewegungspark.

"Allerdings ist es im Moment noch absurd, dass Radfahrer, die in Verlängerung der Peter-Fleischhauer-Straße den Naturlehrpark Kies herunterfahren, dies noch dürfen und dann automatisch nach links oder rechts den Fußgängerweg, der für Radfahrer verboten sein soll, befahren. Hier ist ein Durchfahrtverbot anzuordnen", schlägt die SPD-Dortelweil vor.

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