Seniorenbeirat rügt Verstöße

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Bad Vilbel(pm). Der Seniorenbeirat begrüßt den zunehmenden Fahrradboom in der Quellenstadt. "Auch immer mehr Senioren nutzen das Rad, zudem ist es angesichts ständiger Staus in der Frankfurter Straße und der damit verbundenen Luftverschmutzung ein adäquates Verkehrsmittel, das die Umwelt schont", so der Beirat. Allerdings bemängeln die Senioren die Verstöße von Radfahrern, "So wird mit dem Rad häufig gegen die Einbahnstraße gefahren, angesichts der Enge dann auf den Bürgersteig ausgewichen", bemängelt Beirat Jochen Brings.

Hier könnte eine Verengung der Fahrbahn für Pkw und zumindest ein rot gekennzeichneter Fahrradweg entlang der gesamten Straße für Entlastung sorgen. Ein Fahren gegen die Einbahnstraße wird allerdings als problematisch angesehen, da ein zweiter Fahrradweg kaum realisierbar erscheint. Voraussetzung ist zudem auch, dass der 30er-Bus nicht mehr durch die Kernstadt fährt, sondern die schon vorhandenen Kleinbusse genutzt werden, um die Pendler vom und zum Südbahnhof zu bringen.

Bibliotheksbrücke ein Nadelöhr

Ein weiteres Nadelöhr ist die Bibliotheksbrücke: Hier ist es bislang nicht möglich gewesen, die Radfahrer zum Absteigen zu bewegen. Häufigere Kontrollen und ein deutliches Hinweisschild könnten hier einen weiteren Versuch wert sein. Lob vonseiten des Beirates gibt es für die Neugestaltung des Weges am stadtseitigen Nidda-Ufer mit Bänken und Tischen, die von vielen Bürgern jeglichen Alters gerne genutzt werden.

Allerdings wurden auch hier "problematische Begegnungen" zwischen Rastsuchenden und Fahrradfahrern beobachtet. Hier könnte man prüfen, diesen Weg entweder nicht für Fahrradfahrer zuzulassen oder zumindest für diese Klientel einen ebenfalls rot gekennzeichneten Teil festzulegen. In der nächsten Sitzung des Beirats am 3. November ist eine Diskussion zum Thema Radfahren in Bad Vilbel geplant, zu dem mehrere Experten eingeladen werden.

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