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Der Erntedankgottesdienst konnte bei bestem Wetter gefeiert werden.

Schöpferlob mit Klein und Groß

Bad Vilbel (pm). »Es ist großartig einen Erntedankgottesdienst mit Sonnenbrille zu feiern und im Talar zu schwitzen« bekannte Pfarrer Klaus Neumeier vor über 500 Besucherinnen und Besuchern in den Streuobstwiesen am vergangenen Sonntag beim Erntedankgottesdienst der Christuskirche. Von kleinen Kindern im Kinderwagen bis zur Generation ihrer Großeltern und Urgroßeltern waren die Vilbeler in die Obstwiesen gepilgert - und wer etwas verspätet kam, der wurde bereits von den Klängen der Bad Vilbeler Stadtkapelle empfangen, schreibt die Kirhe in einer Mitteilung.

Erstmals wurde das Fest auch inhaltlich zusammen mit den beiden Kindertagesstätten der Kirchengemeinde »Arche Noah« und »Dreiklang« gestaltet und so waren Kinder mit selbst gebackenem Brot, mit Bewegungsliedern und selbst gestalteten Plakaten dabei. Und auch zu hören waren die Kinder gut, als sie mit eigenen Worten den Weg vom Getreide bis zum Brot darstellten.

Dem Dankcharakter des Festes entsprechend stand die Freude über die Gaben der Schöpfung im Mittelpunkt vor allem des Singens. Nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie war es für alle ein besonderes Erlebnis, wieder in großer Zahl zusammenkommen zu können und miteinander singen zu können, »auch wenn wir Bänke und Stühle in größeren Abständen gestellt haben als früher und beim Anstehen vor den Grills im Anschluss an den Gottesdienst eine Maske getragen wurde«, so Klaus Neumeier.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Brot und Klaus Neumeier ermutigte dazu, mit einem täglichen Tischgebet regelmäßig Erntedank zu feiern und so Gott zu loben und zugleich sich daran zu erinnern, dass es nicht selbstverständlich ist, genug zum Leben zu haben. Dementsprechend rief er auch dazu auf, all die in der Welt nicht zu vergessen, die genau diese grundlegenden Lebensmöglichkeiten nicht haben.

Brot gekostet wurde beim Gottesdienst beinahe wie beim Abendmahl, denn die Kinder der Kita »Dreiklang« hatten Brot für alle gebacken. Backmischungen kaufen konnten die Besucherinnen und Besucher im Anschluss an den Gottesdienst am Stand der Kita »Arche Noah« und sogar frisches Brot, das Konfirmandinnen und Konfirmanden am Vortag bei der Bäckerei Kroh selbst gebacken hatten. Von dort kam wie in den Vorjahren auch das große Schaubrot auf dem Altar.

Mit einem vielfachen Dank für Musik und die Mitgestaltung des Gottesdienstes sowie für die umfangreiche organisatorische Arbeit im Hintergrund endete der Vormittag in den Vilbeler Streuobstwiesen.

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