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Erich Schleßmann

Schleßmann bleibt Fraktionsvorsitzender

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Bad Vilbel (pm). Die FDP-Fraktion im Stadtparlament hat sich dieser Tage noch einmal in einer Videokonferenz formiert. Aufgrund des Rücktritts des langjährigen Stadtverordneten und vormaligen FDP-Ortsverbandsvorsitzenden Thomas M. Reimann vor den Ferien sei dies erforderlich gewesen, heißt es in einer Mitteilung.. Joachim Pfeil rückte in die Fraktion nach.

So wurde eine neue Konstituierung der Fraktion erforderlich. Erich Schleßmann wird die Fraktion die nächste Zeit weiterhin anführen.

Er machte jedoch auch deutlich, dass der richtige und wichtige Kurs der FDP Bad Vilbel, sich gerade auch an der Spitze zu verjüngen, von ihm in seiner Funktion mitgetragen wird. Das bedeutet, dass in absehbarer Zeit eine andere Person den Vorsitz der Fraktion übernehmen wird.

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende bleibt Julia Russmann, die die Fraktion auch weiterhin im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss vertreten wird. Joachim Pfeil wird Mitglied im Sozial- und Kulturausschuss, während Erich Schleßmann im Haupt- und Finanzausschuss weiterwirkt.

Zudem sei die Ankündigung von Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) bewertet worden, bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten zu wollen. »Wir werden uns die politische Situation in Bad Vilbel genau anschauen, die Entscheidungen in den anderen Parteien, insbesondere der Koalitionsparteien, aufmerksam verfolgen und unsere eigenständige Rolle dabei rational wahrnehmen«, so der Ortsverbandsvorsitzende Jörg-Uwe Hahn dazu.

Dem Vernehmen nach solle die Wahl schon für Anfang des nächsten Jahres durch die Stadtverordnetenversammlung terminiert werden, so dass bald Klarheit über die Kandidatinnen und Kandidaten bestehen werde. Inhaltlich stehe für die FDP-Fraktion die Konsolidierung der innerstädtischen Entwicklung mit und nach Ausbau der großen Bauvorhaben im Vordergrund.

Bestehende Märkte beleben

Sie werde ein professionelles Stadtmarketing fordern, das die geschaffenen Einrichtungen miteinander vernetzt, die Attraktivität der Innenstadt nicht zuletzt in Sachen Ladenstruktur und Gastronomie inklusive einladender Aufenthaltsbereiche ausbaue und dabei auch die Verkehrssituation und das Sicherheitsgefühl für Besucher wie Anwohner berücksichtige.

Zudem halte es die FDP-Fraktion für erforderlich, bestehende Märkte, vor allem in Dortelweil, zu beleben, aber auch neue Wochenmärkte in den Stadtteilen Gronau und Heilsberg einzurichten.

Der Wetteraukreis beabsichtige nach wie vor, die Kennedy-Schule auf zwei weit voneinander entfernte Standorte aufzuteilen. Schleßmann dazu: »Das wäre zum einen ein pädagogische Debakel für die Schule mit einem besonderen erzieherischen Auftrag, mehr noch aber würde dies zu einem Auseinanderreißen der Schulgemeinde führen. Notwendig ist stattdessen ein Raumprogramm, das zur zahlenmäßigen und pädagogischen Entwicklung der Schule passt.«

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