gaedneu_EisenstangenSabot_4c_5
+
Durch das Laub waren die Stangen vor dem Mähen nur schwer zu erkennen.

»Sabotage bei Mäharbeiten«

Bad Vilbel (pm). Die Stadt Bad Vilbel spricht von Sabotage- akten im Bereich des Lohbergbrunnens und von einer bislang nie dagewesenen Dimension: Bei Mäharbeiten wurden laut Mitteilung Maschinen durch Eisenstangen beschädigt, die in den Boden gerammt waren.

Der Wasserverband Nidda führt regelmäßige Mäharbeiten an den Ufern der Nidda durch. Diese Mäharbeiten sind jährlich wiederkehrende Arbeiten für den Hochwasserabfluss und den Hochwasserschutz der angrenzenden Ortslagen und sowohl mit der Stadt Bad Vilbel als auch mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Wasserbehörde des Wetteraukreises abgesprochen.

Wasserverband: Neue Dimension

»Nun wurden im Bereich des Lohgerberbrunnens Sabotageakte mithilfe von Eisenstangen unternommen«, teilt die Stadt mit. Durch die Eisenstangen, die in den Boden gerammt worden seien, seien bereits Maschinen der beauftragten Firma beschädigt worden. Da das Niddaufer über eine dichte Vegetation verfüge und das heruntergefallene Laub ähnliche Farben wie die Stangen aufwies, wurden sie nicht vorab bemerkt. Beim Mähen aber sind diese dann aufgefallen und haben letztendlich Maschinen beschädigt.

»Diese Art der Sabotage ist sowohl für den Wasserverband Nidda, als auch für die Stadt Bad Vilbel eine bislang nie dagewesene Dimension.«

Da die Eisenstangen auch die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährden könnten, bittet die Stadt Bad Vilbel nun um sachdienliche Hinweise, falls Bürgerinnen und Bürger etwas bemerkt oder gesehen haben.

Die Hinweise können direkt an die Liegenschaftsverwaltung der Stadt unter albrecht.kliem@bad- vilbel.de geschickt werden.

Ein Teil der entdeckten Eisenstangen. Die Stadt Bad Vilbel spricht von einem Sabotageakt und bittet die Bürger um sachdienliche Hinweise.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare