Rathauszutritt nur mit Termin

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Bad Vilbel(pm). Die Zahl der Corona-Infektionen steigt auch in Bad Vilbel wieder stark an. Mittlerweile ist eine Inzidenz im Wetteraukreis von 79,5 erreicht, weshalb auch für das Bad Vilbeler Rathaus neuerliche Einschränkungen verfügt werden, teilt die Stadt mit.

"Auch vor Bad Vilbel macht die erneute Ausbreitung des Coronavirus keinen Halt. Daher müssen auch wir Maßnahmen treffen, für Bereiche, für die wir Zuständigkeiten tragen. Dies betrifft zunächst alle Dienststellen der Stadt. Ab sofort gilt eine verpflichtende Terminvergabe, um in die Dienststellen einzutreten. Wir bitten dabei jedoch abzuwägen, ob ein persönliches Gespräch erforderlich ist oder ob sich etwaige Themen nicht auch per E-Mail oder Telefonat behandeln lassen", erklärt Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr. Alle Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Mitarbeiter sind auf der Homepage der Stadt Bad Vilbel unter www.bad-vilbel.de einsehbar. Für Rückfragen steht zudem die Zentrale unter Telefonnummer 0 61 01/60 20 zur Verfügung.

Corona-App herunterladen

Als weitere Maßnahme ist zudem der Zugang zum Betriebsrestaurant im Rathaus in Dortelweil nicht mehr über das Foyer, sondern nur noch von außen über die Seitentür möglich. Zusätzlich wird in den Trauerhallen eine maximale Besucherzahl von zehn Personen gesetzt.

Stöhr bittet die Bürger darum, die Corona-Warn-App herunterzuladen und auch entsprechend zu nutzen. Für das kommende Wochenende regt er zudem an, am Samstag davon abzusehen, das mittlerweile in weiten Teilen der Familien beliebte Tür-zu-Tür-Gehen an Halloween zu unternehmen. "Wir denken, dass es in der jetzigen Situation nicht angesagt ist, an Türen zu klingeln und um Süßigkeiten zu bitten, während wir gleichzeitig dazu aufgerufen sind, soziale Kontakte zu minimieren. So schade es ist, dass die Kinder dieses Jahr nicht verkleidet durch die Straßen ziehen können, so wichtig ist es, auch hier vernünftig und bedacht vorzugehen. Halten wir uns jetzt an derlei Aufrufe, werden wir möglichst bald wieder solche schönen Feste und Bräuche begehen können", führt der Bürgermeister weiter aus.

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