Raser in Heilsberg: Anwohner sollen befragt werden

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Bad Vilbel(pm). In der Heilsberger Friedensstraße wird zu schnell gefahren. Das ist zumindest der Eindruck mancher Anwohner, und auch die Heilsberger CDU beschäftigt das Thema, teilt die Partei mit. "Die Friedensstraße ist schon lange ein Thema im Heilsberger Ortsbeirat", sagt Ortsvorsteher Peter Schenk. Immer wieder würden Anwohner an die Vorstandsmitglieder der CDU herantreten und um Abhilfe bitten. Das zu schnelle Fahren mancher Autos solle eingeschränkt werden.

"In der Friedensstraße wird regelmäßig die elektrische Tempoanzeige aufgehängt. Hier beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit 28 km/h. Also im Durchschnitt alles im Rahmen. Dass es hier Ausbrüche sowohl nach oben als auch nach unten gibt, ist klar. Aber im Grundsatz, so muss man es sagen, wird das Tempolimit von 30 km/h hier eingehalten", fasst Beatrice Schenk-Motzko zusammen. Ortsbeiratsmitglied Hartmut Schrade weiß, dass gerade in den frühen und späten Tagesstunden oftmals die Temporegelungen nicht eingehalten werden. Mit dem Ersten Stadtrat Sebastian Wysocki und Timo Jehner von der Straßenverkehrsbehörde waren die CDU-Mitglieder kürzlich vor Ort, um sich die Situation zu betrachten.

"Für die Friedensstraße gibt es Optionen, die wir prüfen", sagte Wysocki. Jehner führte aus, dass etwa ein versetztes Parken angeordnet werden könne: Im oberen Teil (zwischen Pommernweg und Wetterauer Weg) der Friedensstraße ein versetzter Parkstreifen und im unteren Teil (zwischen Wetterauer Weg und Schlesienring) ebenfalls einer. Die Möglichkeit einer Fahrbahnverengung auf die linke Straßenseite zu setzen wurde auch thematisiert und werde ebenfalls einer Prüfung unterzogen, teilt die CDU mit.

Parkplätze könnten wegfallen

Beide Maßnahmen würden dazu führen, dass die Autos - genau wie in der Straße Am Hang - nicht nur geradeaus fahren, sondern an den versetzt parkenden Fahrzeugen vorbeifahren müssten. Und dafür brauche es Platz, denn die Schleppkurve müsse so viel Raum lassen, dass Feuerwehr, Müllabfuhr und Lastwagen gut durchkommen. "Die Verkehrsberuhigung bringt dann logischerweise mit sich, dass Parkplätze wegfallen. Je nach Maßnahme mehr oder weniger. Das muss allen Anwohnern bewusst sein. Wir haben auf dem Heilsberg sowieso schon ein Parkplatzproblem", sagte Schenk-Motzko.

Für alle sei klar gewesen, dass die Anwohner Abhilfe bekommen sollen. "Wir können auch Testphasen laufen lassen", sagte Jehner und bot an, dass die Straßenverkehrsbehörde im Voraus eine Anwohnerbefragung mit Vorschlag verschiedener Möglichkeiten durchführen könnte. Eine Befragung, die auch darauf abziele, zu erfahren, wie viele sich eigentlich eine solche Maßnahme wünschen.

"Ich freue mich, dass wir einen so guten und konstruktiven Termin mit der Straßenverkehrsbehörde und dem Ersten Stadtrat hatten. Für uns sind alle Lösungen gut. Das Wichtigste ist immer, dass wir hier den Nerv der Anwohnerinnen und Anwohner treffen, und da empfinde ich das Mittel der Anwohnerbefragung mehr als zufriedenstellend", gibt sich Schenk-Motzko zuversichtlich.

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