Der Pappelweg zwischen Dortelweil und Klein-Karben soll jetzt mit Landeshilfe ertüchtigt werden.	 FOTO: PRIVAT
+
Der Pappelweg zwischen Dortelweil und Klein-Karben soll jetzt mit Landeshilfe ertüchtigt werden. FOTO: PRIVAT

»Pappelweg« soll ausgebaut werden

  • vonRedaktion
    schließen

Bad Vilbel/Karben (pm). Das Land Hessen fördert die Planung und Ausbau zahlreicher Geh- und Radwege in der Wetterau. Kathrin Anders, Landtagsabgeordnete der Grünen für die Wetterau, zeigt sich darüber erfreut: »Die Landesregierung fördert den Ausbau der Infrastruktur für Fuß- und Radverkehr massiv. Davon profitieren erfreulicherweise viele Wegeverbindungen zwischen den Wetterauer Kommunen. Das veranlasst Menschen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Dadurch wird der Straßenverkehr entlastet und die Umwelt wie das Klima geschont.«

Eins der größten Projekte für den Fahrradverkehr im Wetteraukreis ist der Radschnellweg von Butzbach über Bad Nauheim, Friedberg, Wöllstadt, Karben, Bad Vilbel bis in die Frankfurter City. Die Kosten von gut 100 000 Euro für die notwendige Machbarkeitsstudie werden zu 50 Prozent vom Land übernommen. Das entlaste die beteiligten Kommunen und den Wetteraukreis erheblich, die sich die restlichen Kosten untereinander teilen. »Auch der spätere Bau dieser wichtigen Radverbindung darf mit einer erheblichen Unterstützung des Landes rechnen«, erklärt Anders.

Jüngst hat Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) rund 37 000 Euro oder zwei Drittel der Gesamtkosten für die Planung eines weiteren Geh- und Radweges in der Wetterau zugesagt. Zwischen Ober-Wöllstadt und Nieder-Rosbach soll ein zweieinhalb Meter breiter Weg über eine Strecke von knapp zwei Kilometern ausgebaut werden. Bereits Ende 2021 sollen Fußgänger und Radfahrer aus beiden Kommunen darüber verbunden sein. Neue Hoffnung auf Unterstützung durch Landesmittel gibt es auch für den Karbener Weg oder Pappelweg, wie die Strecke zwischen Dortelweil und Klein-Karben im Volksmund genannt wird. Karben hat den Weg, soweit er auf seiner Gemarkung verläuft, bereits vor Jahren saniert. Bad Vilbel sei dazu nicht imstande gewesen. Erst unter der Regie des Wetteraukreises bestehe nun Hoffnung auf den Ausbau der anderthalb Kilometer langen Schlaglochpiste auf Vilbeler Gemarkung.

Das Projekt rangiert auf dem ersten Nachrückerplatz für eine Förderung. »Es besteht somit berechtigte Hoffnung, dass der Wetteraukreis noch in diesem Jahr eine Förderzusage für den Ausbau des Pappelweges erhält und diese unendliche Geschichte dann doch noch ein glückliches Ende für die viele Rad fahrenden Schülerinnen und Berufspendler erfährt«, meint Anders.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare