Sandra Schneider (links) und Lidia Burhard sind auch in diesen Ausnahmezeiten für die Senioren in Bad Vilbel da.	 FOTO: PV
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Sandra Schneider (links) und Lidia Burhard sind auch in diesen Ausnahmezeiten für die Senioren in Bad Vilbel da. FOTO: PV

Neue Wege in kontaktlosen Zeiten

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Bad Vilbel (pm). Auch wenn die Kontaktbeschränkungen etwas gelockert werden und schon bald weitere Einschränkungen zurückgeschraubt werden, gelten mindestens bis zum 5. Juni limitierende Vorgaben zu persönlichen Kontakten. Dies hat nach wie vor Auswirkungen auf die Arbeit des städtischen Seniorenbüros. Dieses geht nun neue Wege, um den Senioren in Bad Vilbel ein Angebot in kontaktlosen Zeiten zu machen, heißt es in einer Mitteilung.

»Auf den persönlichen Kontakt zu den Senioren müssen wir leider zum Schutze aller verzichten. Auch wenn das Rathaus seine Türen seit dieser Woche für Besucher wieder geöffnet hat, legen wir allen Senioren nahe, die Kontakte noch beschränkt zu halten«, bitten Sandra Schneider und Lidia Burhard vom Seniorenbüro. »Dennoch sind wir weiterhin da und stehen telefonisch für ein Gespräch zur Verfügung.«

Die beiden Mitarbeiterinnen des Büros möchten unabhängig vom persönlichen Kontakt weiterhin eine Anlaufstelle für die Bad Vilbeler Senioren sein. »Insbesondere die älteren Menschen trifft die Corona-Pandemie sehr. Da sie alle zur Risikogruppe gehören, mussten sie den persönlichen Kontakt zu Familie und Freunden nahezu komplett einstellen. Das zehrt am Gemüt der Menschen, die es gewohnt sind, unter Leuten zu sein«, wissen Schneider und Burhard.

»Wir machen ab sofort auch ein neues Angebot für diese schwierige Zeit«, kündigen sie an. Ab sofort gebe es an jedem 15. im Monat einen digitalen Newsletter, der über die städtische Homepage unter www.bad-vilbel.de einsehbar ist. »Wir werden ihn füllen mit Anregungen und Informationen, die zur Gestaltung für diese besonderen Tage eine Unterstützung sind. Wer nicht digital vernetzt ist, kann uns gern anrufen, wir senden den Newsletter dann per Post zu«, versprechen sie.

Neben Informationen zur aktuellen Lage werde das Rundschreiben Geschichten oder Rätsel enthalten. »Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und mit dem Newsletter gehen wir diese kreativ an. Wir hoffen sehr, dass diese Idee Anklang findet, und freuen uns schon auf den Moment, an dem es auch wieder persönliche Begegnungen geben kann«, erklären Schneider und Burhard .

Lidia Burhard ist übrigens neu im Seniorenbüro. Seit einigen Monaten ist sie mit Sandra Schneider für die Senioren tätig. Die Arbeit mache ihr großen Spaß. »Hier sind persönliches Einfühlungsvermögen, soziale Verantwortung und Kreativität gefragt«, sagt sie. Diese Mischung, die sich in der täglichen Arbeit zeige, mache die Aufgabe spannend und bereichere.

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