Die neue Geschwindigkeitsmessanlage der Stadt Bad Vilbel ist bald im Einsatz. Die Ordnungspolizisten Katharina Rodriguez und Daniel Hollerbach (r.) führen sie Erstem Stadtrat Sebastian Wysocki Timo Jehner vor. FOTO: PRIVAT
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Die neue Geschwindigkeitsmessanlage der Stadt Bad Vilbel ist bald im Einsatz. Die Ordnungspolizisten Katharina Rodriguez und Daniel Hollerbach (r.) führen sie Erstem Stadtrat Sebastian Wysocki Timo Jehner vor. FOTO: PRIVAT

Neue Blitzanlage bald in Betrieb

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Bad Vilbel(pm). Nachdem der gemeinsame Ordnungsamtsbezirk mit der Nachbarstadt Karben aufgekündigt wurde und das alte Messfahrzeug samt Technik von der Stadt Karben abgekauft wurde, hat die Bad Vilbeler Straßenverkehrsbehörde nun eine neue Geschwindigkeitsmessanlage, die den modernsten Ansprüchen an die Technik genüge und durch das standardisierte Messverfahren von Gerichten bei Klageerhebungen akzeptiert werde, teilt die Stadt mit. Die Messanlage besteht aus einem Fahrzeug, einem Blitzgerät und zwei Kameras sowie der dazugehörigen Software.

Zwei Kameras installiert

Erster Stadtrat Sebastian Wysocki ließ sich die Anlage nun im Detail erklären. "Mir der neuen Messanlage verfügen wir über den neuesten Stand der Technik. Die zwei Kameras ermöglichen uns einen flexiblen Einsatz und da alles kabellos funktioniert, können wir auch an deutlich mehr Stellen messen, als es zuvor der Fall war", zeigt sich Wysocki begeistert über die Neuanschaffung, die der Magistrat im Juni dieses Jahres beschlossen hat. Im Gegensatz zur damaligen Kostenschätzung von rund 182 000 Euro konnten letztendlich sogar etwa 10 000 Euro eingespart werden. "Dies hat zum einen mit der Mehrwertsteuersenkung zu tun, aber vielmehr damit, dass sich Modifizierungen bei der Bestellung der Messanlage ergeben haben", erklärt der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Timo Jehner.

Schwerpunkte vor Kitas und Schulen

Die neue Messanlage, die nunmehr allein in Bad Vilbel im Einsatz sein wird, soll schwerpunktmäßig an vielbefahrenen Straßen und vor sensiblen Bereichen wie Kindertagesstätten, Schulen oder Altenheimen eingesetzt werden. "Da wir die Anlage nun nicht mehr teilen müssen, können wir auch deutlich öfter kontrollieren, was gewiss auch zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen wird", sagt Wysocki.

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