Millioneninvestition

40 Millionen Euro für Kombibad und Wohnungsbau

  • Holger Pegelow
    vonHolger Pegelow
    schließen

Die Stadtwerke Bad Vilbel wollen kräftig bauen: einerseits Wohnungen für sozialschwache Bad Vilbeler, andererseits das geplante Kombibad. Dafür nehmen sie Millionen in die Hand.

Offenbar wegen anstehender Investitionen für das Kombibad und den Wohnungsbau nimmt der Eigenbetrieb der Stadtwerke Bad Vilbel im kommenden Jahr insgesamt 40 Millionen Euro an Krediten auf. Das geht aus dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke hervor, den die Stadtverordnetenversammlung vor Weihnachten einstimmig gebilligt hat. Der Erfolgsplan für die Jahre 2018/19 sieht einen Gewinn von knapp 1,1 Millionen Euro für 2018 vor und von rund 914 000 Euro im Jahr 2019.

Die Vermögenspläne haben für 2018 einen Deckungsbedarf von rund 44,8 Millionen Euro und für 2019 von rund vier Millionen Euro. Die Kreditaufnahme für 2019 fällt im Gegensatz zu 2018 mit knapp 700 000 Euro eher bescheiden aus. Stadtwerke-Chef Klaus Minkel sagte dazu auf WZ-Anfrage, 25 Millionen Euro der Kreditaufnahme seien für das Kombibad, und der Rest für den geplanten Wohnungsbau der Stadtwerke.

Preise für Wohnungen in drei Kategorien gestaffelt

Für 15 Millionen Euro errichten die Stadtwerke an der Konrad-Adenauer-Allee in Dortelweil drei jeweils vierstöckige Wohnhäuser. Das Besondere daran: Laut Minkel sollen die Wohnungen nur an Bad Vilbeler vermietet werden. Die 73 Wohneinheiten sollen mit gestaffelten Preisen angeboten werden, ein Drittel für 7,90 Euro pro Quadratmeter und somit nach dem Standard von Sozialwohnungen, ein weiteres Drittel für 8,90 Euro/qm. Die restlichen Wohnungen inklusive Penthouse sollen 11 Euro pro Quadratmeter kosten, sagt Minkel, der auch Leiter des Immobilienbetriebes der Stadtwerke ist.

Mit 25 Millionen Euro ist der Löwenanteil der Kredite für den Bereich Kombibad vorgesehen. Nach dem im November vergangenen Jahres von Stadtrat Minkel vorgelegten Finanzierungsmodell baut die Wund-Gruppe, des Mitte Dezember tödlich verunglückten »Bäderkönigs« Josef Wund, den Stadtwerken für pauschal 8 Millionen Euro netto das Kommunalbad (Hallenbad) sowie für 17 Millionen Euro netto die beiden Parkhäuser sowie die Zuwegungen zum Kombibad.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare