Mehr Schutz in Unterkunft

  • vonPatrick Eickhoff
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Bad Vilbel (wpa). Mehr Sicherheitspersonal, Bauzäune und Schutzmaterialen. Nach dem in der Asylunterkunft an der Parkstraße drei Personen positiv auf Corona getestet wurden, hat die Stadt jetzt weitere Maßnahmen ergriffen. Insgesamt sind 77 Personen betroffen. Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (CDU) hatte angekündigt, mit einem Sicherheitsdienst für Aus- und Zugangskontrollen verantwortlich zu sein. Der Pressesprecher der Stadt, Yannick Schwander, fügt an: »Das ist schon immer so. Dieser wurde jetzt allerdings ausgeweitet, um die Quarantäne zu gewährleisten.«

Trotz der großen Anzahl an Personen gebe es keine Probleme vor Ort. Die positiv getesteten Personen seien in separaten Appartements untergebracht. »Die Unterkunft ist groß genug«, sagt Schwander. »Es gibt auch einen Innenhof. An Räumlichkeiten mangelt es nicht.«

Besuch ist in diesen zwei Wochen nicht gestattet. »Im Endeffekt ist es nichts anderes, als die Quarantäne einer Privatperson bei sich zu Hause.« Das bedeutet, dass für die Betroffenen auch Termine, wie beispielsweise Unterricht, entfallen. Schwander betont: »Wichtig ist, dass die Personen immer einen Ansprechpartner vor Ort haben.«

Des Weiteren hat die Stadt Bauzäune aufgestellt. »Es geht natürlich nicht nur darum, dass die Bewohner die Unterkunft nicht verlassen, sondern auch, dass kein Besuch von außen reinkommt.«

Bereits am vergangenen Freitag hatte die Kreisverwaltung mitgeteilt, dass sowohl die ärztliche Betreuung als auch die Versorgung mit Lebensmitteln gewährleistet seien.

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