Für mehr Kameras in Bad Vilbel

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Die örtliche CDU denkt laut über eine Ausweitung der Videoüberwachung in Bad Vilbel nach. Das geht aus einer Pressemitteilung der Partei zu ihrem Besuch in der Polizeiwache in der Kernstadt hervor. Demnach glauben die Christdemokraten, mit mehr Kameras die "Sicherheit in Bad Vilbel weiter erhöhen zu können".

Die örtliche CDU denkt laut über eine Ausweitung der Videoüberwachung in Bad Vilbel nach. Das geht aus einer Pressemitteilung der Partei zu ihrem Besuch in der Polizeiwache in der Kernstadt hervor. Demnach glauben die Christdemokraten, mit mehr Kameras die "Sicherheit in Bad Vilbel weiter erhöhen zu können".

CDU-Fraktionschefin Irene Utter: "Wir haben damit am Nordbahnhof sehr gute Erfahrungen gemacht. Deshalb können wir uns eine Ausdehnung auf den Südbahnhof, den Bahnhof Dortelweil und den Niddaplatz gut vorstellen." CDU-Vorsitzender Tobias Utter befand angesichts der jüngsten Kriminalitätsstatistik jedoch: "Wenn man die Zahlen mit denen anderer Kommunen vergleicht, kann man sagen: Bad Vilbel ist eine sehr sichere Stadt." 2017 wurden in der Quellenstadt 1385 Straftaten gezählt, 2018 waren es 1261.

"Wir verzeichnen einen Rückgang in allen Kriminalitätsbereichen – außer bei den Sachbeschädigungen", erklärten Anja Fuchs, Leiterin der Polizeidirektion Friedberg, und Holger Götzmann, Leiter der Vilbeler Polizeistation. Dass nicht auch in letzterem Bereich die Kriminalitätsrate zurückgeht, liegt ihrer Ansicht nach aber an einem einzigen Ereignis: einer Reihe von Sachbeschädigungen an Autos in Massenheim. Fuchs und Götzmann, der erst seit November im Amt ist, betonten gegenüber den 15 CDU-Besuchern, die Vilbeler Polizeistation habe ein gutes Betriebsklima, man pflege einen fast familiären Umgang – trotz hoher Personalfluktuation. Die Zusammenarbeit mit der Stadt funktioniere sehr gut. Positiv hoben sie die Nachbarschaft zur Feuerwehr hervor: Trotz der aus Sicht der CDU guten Arbeit der Polizei begrüße sie aber, dass sich die Stadt am Landesprogramm "Kompass" beteiligen wolle. Dessen Ziel ist es, dass Bürger und Polizei ein individuelles Sicherheitskonzept für ihre Kommune erarbeiten.

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