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Erster Stadtrat Sebastian Wysocki und Straßenbauamtsleiter Timo Jehner an der neuen weißen Wartelinie im Kreuzungs- bereich der Heilsberger Friedensstraße.

Markierung zur Orientierung

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Bad Vilbel (pm). Ob rot eingefärbte Radfurten, Piktogramme, Fußgängerüberwege oder Wartelinien für die Vorfahrtsregel »rechts vor links«, im Stadtgebiet wurden in den letzten Wochen Straßenmarkierungen erneuert oder ganz neu aufgebracht. Erster Stadtrat Sebastian Wysocki und der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Timo Jehner, konnten nun diese Markierungen bei einer Rundfahrt durch die Stadt begutachten.

»In Bad Vilbel nutzen wir Straßenmarkierungen dort, wo es etwaige unübersichtliche Stellen gibt, um die hier geltenden Verkehrsregeln verstärkt sichtbar zu machen. Dies gilt vor allem für Piktogramme oder für Wartelinien, die an Rechts-vor-links-Kreuzungen angebracht sind. Zudem erneuern wir regelmäßig Fußgängerüberwege, sobald diese in ihrer Farbe schwächer werden«, erklärt Wysocki.

Vor der Grundschule in der Straße Am Hang wurde der Fußgängerüberweg nachmarkiert, und zudem wurden an den Kreuzungen an der Friedensstraße und am Wetterauer Weg unterbrochene Wartelinien angebracht, die die Vorfahrtsregel »rechts vor links« hervorheben sowie Piktogramme mit der Zahl 30, als Erinnerung an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. »Insbesondere bei den unterbrochenen Wartelinien handelt es sich nicht um ein verbindliches Gebot im Sinne der Straßenverkehrsordnung, sie dient lediglich demjenigen, der wartepflichtig ist, als Hinweis, an dieser Stelle zu halten«, erläutert Jehner.

Neben den Markierungen auf dem Heilsberg wurden in der Kernstadt in den roten Radfurten an den Kreisverkehren die Fahrradpiktogramme nachmarkiert, zudem wurden in Gronau Grenzmarkierungen in Kurvenbereichen sowie vor der Kirche angebracht, um das Freihalten dieser Flächen zu verdeutlichen. Man habe mit den Markierungen auf dem Heilsberg Anregungen des Ortsbeirats aufgegriffen. In Gronau seien es Anregungen von Bürgern gewesen. »Für uns gilt hierbei der Grundsatz, dass wir Markierungen auf den Straßen nur dann anbringen, wenn es die Situation unbedingt erfordert und wenn die verstärkende Wirkung der Markierungen auch im Einzelfall nachgewiesen werden kann«, sagt Wysocki.

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