1. Wetterauer Zeitung
  2. Wetterau
  3. Bad Vilbel

Lassek: Winterdienst nach Prioritätenliste

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Bad Vilbel (aho). In der Massenheimer Ortsbeiratssitzung stellte die CDU-Fraktion an den städtischen Hauptamtsleiter Walter Lassek, der als Vertreter des Magistrats gekommen war, die Frage, warum die Pfingstweide und die Mühlstraße bei Schneefall durch ein Räumfahrzeug geräumt würden, die daran angrenzenden Straßen aber nicht.

Bad Vilbel (aho). In der Massenheimer Ortsbeiratssitzung stellte die CDU-Fraktion an den städtischen Hauptamtsleiter Walter Lassek, der als Vertreter des Magistrats gekommen war, die Frage, warum die Pfingstweide und die Mühlstraße bei Schneefall durch ein Räumfahrzeug geräumt würden, die daran angrenzenden Straßen aber nicht.

Lassek erklärte, dass die Stadt eine Prioritätenliste für den Winterdienst zu erstellen habe, die der »Fachbereichs technische Dienste« umsetzen müsse. Die geräumten Straßen gehörten demzufolge zur »Priorität 1«, während die angrenzenden Straßen niedriger eingestuft worden seien.

Ebenso wollte die CDU-Fraktion die Frage geklärt wissen, wer für die Räumung des Verbindungsweges vom Römerbrunnen zwischen den Häusern mit der Hausnummer 37 und 35 und dem Erlenbachweg verantwortlich sei. »Für die Hälfte des Verbindungsweges sind die Anwohner verantwortlich«, erklärte Lassek. Für die andere sei der Betriebshof zuständig. Ansonsten habe diese Straße lediglich die »Priorität 3«. Daher werde hier der Schnee nicht oder verspätet geräumt. Allgemein könne man aber sagen, dass Anlieger für ihre Gehwege zuständig seien. Das wiederum wollte Klaus Arabin (SPD) nicht einleuchten.

»Zur Hälfte sollen die Bürger den Weg räumen, und bei der anderen Hälfte entzieht sich die Stadt?« fragte er und vertrat den Standpunkt »ganz oder gar nicht«. Peter Paul (Grüne) schlug vor, dann zumindest den Weg mit einem warnenden Schild »Eingeschränkter Winterdienst« zu versehen.

Außerdem beantragte die CDU-Fraktion, der Magistrat möge gebeten werden, jeweils 500 Euro aus den Zinserträgen des Massenheimer Waldgeldes den 15 Vereinen und Vereinigungen im Ort zur Verfügung zu stellen. Paul stimmte diesem Antrag zu, Arabin merkte lediglich an, dass dies im Stadtparlament längst umgesetzt worden sei. Seine Fraktion stimmte aber ebenso zu, so dass dieser Antrag einstimmig beschlossen wurde.

Auch interessant

Kommentare