ndv_GartenamtsleiterKasi_4c_2
+
Ronald Agel (links) und Klaus Minkel (Mitte) heißen den neuen Leiter des Gartenamtes, Alexander Kasimir, willkommen.

Auf Agel kommt Kasimir

Landschaftsarchitekt leitet Bad Vilbeler Gartenamt

  • VonNiklas Mag
    schließen

Seit gut einem halben Jahr ist Grünflächenamtsleiter Ronald Agel im Ruhestand. Sein Nachfolger, Alexander Kasimir, kommt frisch von der Universität, hat mittlerweile die Probezeit überstanden und konnte den Bad Vilbelern sogar schon einen ersten Willkommens- Blumenstrauß im großen Maßstab überreichen.

A lexander Kasimir heißt der neue Leiter der Bad Vilbeler Grünpflege. Seit Januar ist dieser bereits im Amt, hat die Probezeit gut überstanden und freut sich auf seine Aufgaben in Bad Vilbel: »Ich habe in Geisenheim studiert und dann knapp ein Jahr in der Privatwirtschaft verbracht. Dann habe ich mich entschlossen, mich hier in Bad Vilbel zu bewerben.«

Kasimir kommt aus Nidderau, die Region ist ihm also nicht völlig fremd. Dezernent Klaus Minkel ergänzt und lobt: »Alexander Kasimir hat sich gegen sehr erfahrene Bewerber durchsetzen können und seine Probezeit jetzt mit Bravour bestanden.«. Der junge Landschaftsarchitekt habe in seinen ersten Monaten in der Quellenstadt schon einen kleinen Gruß in Richtung Stadtbevölkerung gesendet.

Bienenweiden sind ein Thema

Die bunte Bepflanzung, die in der Homburger Straße zu sehen ist, ist seine Idee gewesen. »Da soll noch mehr passieren«, kündigt Kasimir an. »Wir wollen Gehölze in Bad Vilbel setzen, die stärker an die Klimaveränderungen angepasst sind. Insektenschonende Pflanzen und Bienenweiden sind auch ein großes Thema, dem ich mich widmen möchte.« Im Bereich Grünflächenmanagement möchte Alexander Kasimir die interne Digitalisierung voranbringen. »Es hat wirklich viel Spaß gemacht in den vergangenen Monaten. Ich denke, alles ist gut gelaufen, und ich hatte viel Unterstützung seitens der Vorgesetzten und des gesamten Teams«, bedankt er sich.

Zu Kasimirs Aufgabenbereich gehört außerdem die Instandhaltung von Spielplätzen, Friedhöfen und Sportplätzen und natürlich die Baumpflege. Als Landschaftsarchitekt bringt Alexander Kasimir außerdem weitere Fähigkeiten mit, die gerade im Hinblick auf den neuen Stadtteil »Quellenpark« einiges vereinfachen können: »Die Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten bei Dingen wie der Kanalverlegung, die natürlich eng mit dem Grünflächenamt abgestimmt werden muss, ist nun deutlich einfacher«, weiß Klaus Minkel. Früher habe man Planungsaufgaben wie diese extern vergeben müssen. Als Landschaftsarchitekt kann Kasimir selbst an den Detailplanungen mitarbeiten und der Stadt somit Aufwand und auch Geld einsparen.

Lob für Farbakzente im Stadtbild

Ronald Agel ist für die Vorstellung seines Nachfolgers von Bad Nauheim nach Bad Vilbel gekommen. Der ehemalige Fachdienstleiter genießt mittlerweile dort seinen Ruhestand.

Ganze 36 Jahre lang war Ronald Agel der Fachdienstleiter Abfallwirtschaft und Grünflächenpflege. »Damit hat er einen Großteil seines Berufslebens hier in Bad Vilbel verbracht. Eine Zeit mit Höhen und Tiefen, die nun im hochverdienten Ruhestand einen Abschluss findet«, meint Klaus Minkel dankbar. »Ich hatte immer ein gutes Team und gute Vorgesetzte. Ich werde den Ruhestand jetzt genießen«, sagt Agel. Bereits im vergangenen Jahr hatte diese Zeitung Ronald Agel mit einem Artikel verabschiedet. Agel wies damals darauf hin, dass eine wichtige Aufgabe des Betriebsleiters der städtischen Grünflächenpflege sei, mit dem Budget zu hantieren und das Notwendige gegen das Schöne abzuwiegen:

»Alles, was schön aussieht, kostet Geld«, betonte Agel. Dennoch gebe sich das Amt immer viel Mühe, Bad Vilbel mit bunten Pflanzen und ansehlichen Blumenarrangements zu verzieren. Im vergangenen Jahr und auch jetzt gerade hängen wieder Blühampeln an vielen Laternen, die bunte Farbakzente auf Blickhöhe setzen.

»Und wir machen das gerne, denn den Leuten fällt dann auf, was das Grünflächenamt alles tut«, sagte Agel im vergangenen Jahr. Man bekomme viel Lob aus der Bevölkerung für Dinge wie diese und das freue natürlich alle Beteiligten immer sehr.

Ab einer Spende von 500 Euro können Bad Vilbeler Bürger, Vereine oder andere Institutionen eine Baumpatenschaft in der Quellenstadt übernehmen. Die Paten sind dann für die Säuberung von Müll verantwortlich, für zusätzliche Bewässerung und die generelle Pflege. Der Standort des neu zu pflanzenden Baumes kann aus einer Liste der Stadt ausgewählt werden. Die verfügbaren Plätze dafür reichen vom Erlenbach über städtische Grünzüge bis hin zur Nidder. Aufwendige Pflegearbeiten und die Verkehrssicherung übernimmt die Stadt. nma

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare