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Wenn es schon nicht friert, so kommen Schlittschuhfans aber beim Bad Vilbeler Eisspaß zu ihrem Vergnügen.

Auf die Kufen - und los geht’s

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Pirouettendreher sowie Eishockeyspieler und alle, die Spaß am Eislaufen haben, sind ab sofort beim siebten Eisspaß in Bad Vilbel richtig. Auf der Freiluft-Eisfläche bei FFH ist genug Platz für Sport, Spiel und Spaß. Eröffnet wurde die Eislaufsaison von der erfolgreichen Gronauer Nachwuchsläuferin Jill-Marisa Noll und einer Flammenshow, inszeniert von Peter Balzer.

Z um Song der Euphoria-TV-Serie "Still don’t know my name" von Labrinth zeigte die elf Jahre junge Jill-Marisa Noll als erste Läuferin auf der Bad Vilbeler Eisbahn ihr Können. Die amtierende Hessische Rollkunst-Meisterin und Dritte im Eiskunstlaufen drehte Pirouetten und zeigte in ihrer zweieinhalb Minuten langen Kür auch Sprünge. "Ich habe diese Kür extra für die Eröffnung des Eisspaßes in Bad Vilbel einstudiert", sagt die Gronauerin. Zuvor hatten der Dortelweiler Peter Balzer und sein Team von der Feuerwerkerei Schwab eine Flammenshow aufs Eis gezaubert. Mit zwölf schwenkbaren Effektgeräten und 600 im Vier- Minuten-Takt angesteuerten Zündzeitpunkten erzeugten die Profis Flammensäulen und Feuerbälle im Takt der Musik. Zu Johannes Brahms’ "Ungarischen Tänzen" und "Wizards in Winter" vom Trans-Siberian Orchestra erhellten bis zu zehn Meter hohe Flammenbälle, bodennahe Fontänen, Vulkane und Bengalfackeln die Dunkelheit.

Prominente Zuschauer

In seiner Eröffnungsrede hatte Eisspaß-Ideengeber und Sponsor Günter Hinkel den Eisspaß-Fans viel Spaß auf der größten Freiluft-Eisbahn im Rhein-Main-Gebiet gewünscht. Das Eisstockschießen und Freizeit-Wettkämpfe auf der überdachten Eisstockbahn haben sich in den letzten Jahren als Publikumsrenner erwiesen, verriet der Seniorchef von Hassia Mineralquellen.

Stadtmarketingchef Kurt Liebermeister erinnerte an die Anfänge: "Vor sieben Jahren haben wir mit viel Mühe, unterstützt durch Eventagenturchef Holger Helmiss und zahlreiche Sponsoren, den Eisspaß aus dem Boden gestampft."

Er dankte der Schaustellerfamilie Roie, der Eismeisterfamilie Weinheimer und Eisbahn-Projektleiter Torsten Vogel für ihren Einsatz. Erster Stadtrat Sebastian Wysocki freute sich, dass dank des Eisspaßes alle Besucher erneut Winteratmosphäre im Außenbereich genießen können. Danach gehörte die 700 Quadratmeter große Eisfläche den auf die Freigabe ungeduldig wartenden Fans. Zu den Ersten auf dem Eis gehörten Jule ("ich laufe schon lange Schlittschuh"), Georgiy ("ich mag’s") und Ronja ("ich laufe seit zwei Jahren Schlittschuh und liebe es"). Alle bedauerten, dass es sonst keine Möglichkeit gibt, ihrem Hobby zu frönen. Zur Bildung natürlicher Eisflächen fehlen die nötigen Minusgrade.

Von den Banden aus sahen mit vielen Besuchern Magistratsmitglied Udo Landgrebe, Quellenkönigin Ena I. und Matthias Kallmeyer, der das Hessentagspaar repräsentierte, den Läufern zu. Andere stießen derweil unterm Sternenhimmel im gastronomischen Außenbereich mit Glühwein auf die neue Eisspaß-Saison an.

Feiern und Schlemmen ist bei den Besuchern - vergangenes Jahr waren es mehr als 15 000 - besonders auch in der rustikalen Almhütte gefragt. "Hier kann man wunderbar mit seinen Freunden nach einer hektischen Arbeitswoche das Wochenende einläuten, nachdem man sich sportlich auf dem Eis betätigt hat", erklärten Fans des Hüttenzaubers.

Der Eisspaß Bad Vilbel, FFH-Platz, findet bis 12. Januar statt. Der Tagespreis für Kinder bis zwölf Jahre beträgt vier Euro, die 10er Karte kostet 35 Euro. Erwachsene zahlen 4,50 Euro, die 10er-Karte kostet 40 Euro. Öffnungszeiten sind täglich von 12 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag bis 22 Uhr, Sonntag 12 bis 21 Uhr. Montag ist Vatertag - Väter in Begleitung ab einem zahlenden Kind zahlen keinen Eintritt. Mittwoch ist Familientag - der Eintritt beträgt drei Euro, Kinder bis zwölf Jahre zahlen 2,50 Euro. Öffnungszeiten an den Feiertagen: Heiligabend 12 bis 16 Uhr, 1. Weihnachtstag 13 bis 20 Uhr, 2. Weihnachtstag 13 bis 20 Uhr; Silvester 12 bis 16 Uhr, Neujahr 13 bis 20 Uhr. Informationen gibt es telefonisch unter 01 57/71 49-09 38 per E-Mail an eisspass@web.de. (cf)

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