SPD kritisiert Verkehrspolitik

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Bad Vilbel(pm). Die Bad Vilbeler SPD kritisiert die CDU. "Sicher, bequem und möglichst direkt mit dem Fahrrad durch Bad Vilbel", das sei der Anspruch der CDU. "Leider ist dieser Anspruch aber noch nicht vollumfänglich bei der CDU, in der von ihr geführten Stadtregierung, angekommen", schreibt die SPD in einer Pressemitteilung. Denn trotz der eindringlichen Forderung der SPD, ein Fahrradparkhaus am Nordbahnhof und in der Nähe der Neuen Mitte zu schaffen, seien Anregungen und Anträge zu diesem Thema seitens der CDU links liegen gelassen worden, kritisiert der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Verkehr und Digitales, der SPD Bad Vilbel, Tom Rademacher.

Schon im April 2019 habe die SPD in einem Antrag in der Stadtverordnetenversammlung ein Fahrradparkhaus am Nordbahnhof gefordert, um Fahrräder sicher abstellen zu können. Was für die Vilbeler CDU damals für "nicht machbar und undenkbar" erklärt wurde, werde heute als Grundlage für eine Fahrradstadt Bad Vilbel verkauft, so Tom Rademacher weiter.

Es sei sehr schade, wie der Umgang mit solchen und ähnlichen Initiativen von Oppositionsparteien innerhalb der CDU geführten Stadtregierung umgegangen wird. "Dabei ist das Muster jedoch immer gleich", merkt der SPD Stadtverordnete Bernd Hielscher an. Erst werden gute Ideen als unvernünftig abgetan, um diese dann später selber als "eigene Ideen" hervorbringen zu können, meint Hielscher. Die derzeitige Situation sei für die vielen Bürger aus Bad Vilbel, die täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln, ein unglücklicher Zustand.

Bernd Hielscher und Tom Rademacher fordern daher von der CDU "mehr Weitsicht statt Parteiensicht", um die wirklich wichtigen Ideen und Projekte der Stadt schnell und zielführend angehen zu können.

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