Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (l.) und die Geschäftsführerin des Fonds, Karin Wolff, besiegeln mit ihren Unterschriften in Anwesenheit von Kulturamtsleiter Claus-Günther Kunzmann im Rathaus den Vertrag zum Beitritt. FOTO: PRIVAT
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Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (l.) und die Geschäftsführerin des Fonds, Karin Wolff, besiegeln mit ihren Unterschriften in Anwesenheit von Kulturamtsleiter Claus-Günther Kunzmann im Rathaus den Vertrag zum Beitritt. FOTO: PRIVAT

Kreative Impulse für die Stadt

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Bad Vilbel(pm). Die kulturelle Vernetzung in der Region Frankfurt Rhein-Main fördern und damit die gemeinsame Identität stärken - so lautet das erklärte Ziel des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main. Mit seinen Gesellschaftern, einer Vielzahl von Städten und Kreisen in der Region sowie dem Land Hessen, arbeitet er an einer solchen Kulturvernetzung. Seit Dienstag ist auch die Stadt Bad Vilbel offiziell Mitglied des Kulturfonds. Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr und die Geschäftsführerin des Fonds, Karin Wolff, besiegelten im Rathaus den Vertrag zum Beitritt mit ihren Unterschriften.

Im Februar 2016 gaben Bürgermeister Stöhr und der damalige Geschäftsführer des Fonds, Dr. Helmut Müller, den Startschuss für das Engagement der Stadt Bad Vilbel. Sie unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der eine Probephase von drei Jahren vorsah, in der Stadt und Fonds die Zusammenarbeit austesten konnten. Stöhr zieht eine positive Bilanz: "Die Kooperation mit dem Kulturfonds hat sich als echte Bereicherung für Bad Vilbel erwiesen. Wir konnten durch die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn in Frankfurt Rhein-Main spannende Veranstaltungen nach Bad Vilbel holen, die der Bevölkerung und den Kulturschaffenden kreative Impulse gegeben haben."

Im Zuge der Kooperationsphase nannte Bürgermeister Stöhr eine Reihe an Veranstaltungen, die ohne den Kulturfonds nicht möglich gewesen wären. So machte beispielsweise die Reihe "Kino Variété RheinMain - eine Region entdeckt ihre lokale Filmgeschichte" in Bad Vilbel halt. Mit Stummfilmen, regionalen Klassikern und musikalischer Untermalung nahm Kino Variété das Publikum im Theater Alte Mühle mit auf eine zauberhafte Reise in die Vergangenheit. Im Rahmen von "Weltmusik 2.0" war die Band "Quartetoukan" im vergangenen Jahr in der Stadtbibliothek zu Besuch.

Und auch die renommierten Burgfestspiele, die im Sommer zu Theater und Musicals inmitten der Burgruine einladen, wurden vom Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main finanziell unterstützt.

Für die Unterzeichnung hätte es keinen besseren Zeitpunkt geben können, ist sich die Geschäftsführerin Karin Wolff sicher: "Wir rücken heute in der Region kulturell wieder ein Stückchen enger zusammen - und das ist gut so!"

Die Städte zahlen aktuell jeweils zwei Euro pro Bürger und Jahr für ihre Beteiligung ein, für die Kreise gilt ein Satz von 1,60 Euro pro Bürger und Jahr; der Fonds gewinnt zusätzlich an Durchschlagskraft, da das Land Hessen jeden kommunalen Euro verdoppelt.

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