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Ausbilderin Mareike Hubeler, Leiterin des Gartenamtes, und Azubi Christiane Glanz, informieren über eine Ausbildung zum Gärtner/in im Zierpflanzenbau.

Kontakt in die Arbeitswelt

  • VonChristine Fauerbach
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Bad Vilbel (cf). »Ich bin erfreut, dass in diesem Jahr wieder Firmen bereit waren zum Tag der Berufsorientierung zu kommen«, sagt die stellvertretende Schulleiterin an der John-F.-Kennedy-Schule Luzie Betz. Im vergangenen Jahr fiel der Orientierungstag aus.

Fünf Unternehmen und die Stadt Bad Vilbel stellten dieses Mal ihre Ausbildungsberufe vor. Gekommen waren Vertreter der Deutschen Bahn AG, der Alloheim Senioren-Residenzen, der Pulver Elektrotechnik GmbH, der Alea AG, der Anton Schneider 5. GmbH (ASS5.) und der Stadt Bad Vilbel. Bei ihnen informierten sich Schülerinnen und Schüler aus der fünf Abschlussklassen und aus den drei Vorabgangsklassen. »Der Kontakt für die Schüler mit der Berufswelt ist unbezahlbar«, sagt Lehrerin Amrei Vieser.

»Welche Fächer sind wichtig für eine Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann oder zur Fachkraft für Lagerlogistik in ihrem Unternehmen, will ein Schüler wissen. »Mathematik und Deutsch«, sagt Ralph Rühle, der Leiter der ASS5.-Baustoffabteilung. »Wie können wir uns in einem Bewerbungsgespräch gut darstellen, fragt ein Mitschüler. »Da sind die Kopfnoten wichtig. Sie geben Auskunft über eurer Sozialverhalten. Das fachliche lernt ihr bei uns«, informiert der Kaufmännische Leiter Markus Henrich.

Informationen zur Ausbildung als Pflegefachkraft geben Praxisanleiterin Ulrike Wilmink sowie die Auszubildenden Stefan Vogts und Timothy James De Ryke. Insgesamt gibt es in den Alloheim Senioren-Residenzen 90 Ausbildungsplätze. »Wichtig sind uns Sozialkompetenz, Pünktlichkeit, ein gewisses schulisches Niveau. Zudem muss man anpacken können, Spaß und Freude am Beruf haben«, sagt Wilmink. Von der Alea AG und ihren Ausbildungsberufen haben bereits viele durch Baustellenbegehungen am Praxistag eine Vorstellung. Cool finden sie es, dass Alea-Vorstandsvorsitzender Thomas M. Reimann, einem 15-Jährigen ohne Schulabschluss eine Chance gegeben hat, weil »der etwas lernen will und sich voll in die Ausbildung reinhängt«. »Wenn euch ein Beruf Spaß macht, dann seid ihr auch erfolgreich. Ihr könnt nach der Ausbildung Schwerpunkte setzen auf den Gebieten Handwerk (Techniker, Meister), Planung (Büro), euch weiter spezialisieren oder euer eigenes Unternehmen gründen«, betonen Techniker Matthias Brühl und Ausbilderin Sonja Pulver von Pulver Elektrotechnik. Mit elektrotechnischen Bauteilen und Kugellagern sichern sich Abwassertechniker Niclas Rippel und Ibrahim Cicek, stellvertretende Betriebsleiter der Kläranlage Bad Vilbel, die Aufmerksamkeit der Schüler. Nebenan beantworten Ausbilderin Mareike Hubeler, Leiterin des Gartenamtes, und Azubi Christiane Glanz, über eine Ausbildung zum Gärtner im Zierpflanzenbau. Melanie Dudda wirbt für die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte, Sozialassistenten und Erziehern.

Groß ist die Bandbreite der Berufe auch bei der Bahn - zum Beispiel Berufe mit gewerblich-technischen oder kaufmännisch-serviceorientierten Schwerpunkten,

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