Kommt ein alternativer Weg?

  • vonPatrick Eickhoff
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Bad Vilbel (wpa). Mit großer Freude haben die Verantwortlichen der Bürgerinitiative Heilsberg die Stellungnahme von Erstem Stadtrat Sebastian Wysocki (CDU) rund um das Thema der steilen »Treppe neben dem Seniorenheim« auf dem Heilsberg gelesen. Wie Sprecherin Bettina Münch gegenüber dieser Zeitung sagt, begrüße man das Umdenken der Verantwortlichen. »Wie uns der Heilsberger Ortsvorsteher, Peter Schenk, mitteilte, hat Stadtrat Wysocki nun zugesichert, ›nach Beendigung der Baumaßnahme unter realen Verhältnissen zu prüfen, ob unterhalb des Grundstückes Pflegeheim ein zusätzlicher Weg ausschließlich für Fußgänger und Fahrradfahrer errichtet werden kann.‹«

Allerdings sprechen sich die Anwohner dagegen aus, erst nach den derzeitigen Baumaßnahmen aktiv zu werden. »Unseres Erachtens käme es erheblich billiger, die Anlage eines neuen Weges im Zuge der jetzigen Baumaßnahme durchzuführen, da das notwendige Gerät derzeit vorhanden und leicht einzusetzen wäre und auch die ausführende Firma ergänzend beauftragt werden könnte. Wir haben die zuständigen Stellen daher gebeten, diesen Aspekt noch einmal zu überdenken.«

Daraus wird vermutlich nichts, wie aus dem Rathaus zu hören ist. Der Pressesprecher der Stadt Bad Vilbel, Yannick Schwander, teilt mit: »Die Stadt hat hier aktuell keine Aktien im Spiel, weil wir keine Baumaßnahme beauftragt haben, das hat der Investor gemacht.« Finanziell sei diese Variante nicht zu stemmen. »Wir haben im Haushalt keine Gelder, um jetzt einen Weg zu bauen und müssten eine solche Bauleistung auch ordentlich vergeben. In Absprache mit den Stadtwerken prüfen wir aktuell gemeinsam, ob es vonseiten der Stadtwerke Einschränkungen gibt, die eine Inanspruchnahme des SWBV-Grundstücks gegebenenfalls. nicht möglich machen (Stichwort Wasserhochbehälter).«

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