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Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn (Mitte) und Erster Stadtrat Sebastian Wysocki (2. von rechts ) lassen sich von den Beteiligten die Umbaumaßnahmen erklären.

Kindertagespflege in den Startlöchern

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Bad Vilbel (pm). Wie die Stadt mitteilt, haben städtische Kitas und Einrichtungen freier sowie konfessioneller Träger in Bad Vilbel eine Heimat. Gleiches gelte für unterschiedliche Konzepte, sodass sich Eltern das passende Angebot für ihre Kinder aussuchen könnten. Nun werde die Betreuung um ein weiteres Angebot ausgeweitet: In den ehemaligen Räumlichkeiten der Kita Piccolino im Kultur- und Sportforum in Dortelweil finden derzeit letzte Umbauarbeiten statt, sodass im März dort die »Kindertagespflege in Anstellung« einziehen kann.

Das Projekt werde in Zusammenarbeit mit der Diakonie vollzogen.

Zwei Tagesmütter für zehn Kinder

Erster Stadtrat Sebastian Wysocki und Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn ließen sich nun über die Baustelle führen. »Der Umbau ist voll im Plan, sodass wir zuversichtlich sind, Anfang März die Einrichtung übergeben zu können. Insgesamt rund 80 000 Euro wird der Umbau kosten. Neben den sanitären Anlagen wurden zwei Gruppen-, zwei Schlafräume sowie ein Spielflur mit Küchenzeile hergerichtet«, erklärt Erster Stadtrat Sebastian Wysocki die technischen Details.

Hahn freut sich, dass schon bald durch dieses Angebot zehn weitere U 3-Betreuungsplätze in Bad Vilbel zur Verfügung stehen werden. »Wir erachten es für sehr wichtig, den Bad Vilbeler Eltern ein vielfältiges Betreuungsangebot für ihre Kinder machen zu können. Das Angebot von Kindertagespflege in Anstellung gab es in unserer Stadt so noch nicht und auch für den gesamten Landkreis ist es in dieser Ausgestaltung einmalig«, blickt Hahn voraus und bedankt sich beim Diakonischen Werk Wetterau, das als Träger des Angebots auftritt. »Mit der Diakonie haben wir einen erfahrenen Partner in Sachen Kinderbetreuung, mit dem wir schon im Vorfeld sehr vertrauensvoll und konstruktiv zusammengearbeitet haben«, sagt Hahn.

Zwei Tagesmütter sollen sich künftig um jeweils fünf Kinder kümmern und werden dabei von einer Vertretungskraft unterstützt. »Mit diesem Angebot bieten wir Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Krippe geben möchten, eine Betreuungsalternative«, sagt der Sozialdezernent.

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