Kampf gegen den Müll

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Bad Vilbel (pm). Im vergangenen Sommer stattete die Stadt Bad Vilbel nach eigenen Angaben hoch frequentierte Orte in der Stadt mit neuen fest installierten Papierkörben und mit mobilen Mülltonnen aus. Die Gründe hierfür lagen zum einen darin, dass sich mehr Menschen draußen aufhielten und diese andererseits immer mehr Getränke und Essen mitnahmen. Dadurch sei mehr Verpackungsmüll angefallen.

Nun habe die Stadt auch die Reinigungsintervalle erhöht.

»Wurde bisher am Wochenende nur der Bereich am Niddaplatz mit den angrenzenden Parkanlagen gereinigt, kümmert sich nunmehr seit rund vier Wochen ein weiterer Mitarbeiter um die Leerung der Papierkörbe auf dem Niddaradweg, angefangen von der Rathausbrücke über Gronau bis nach Dortelweil, dem Burgpark, der Mulde sowie der Frankfurter Straße. Damit ist auch am Wochenende sichergestellt, dass die Abfallbehältnisse an den beliebten Orten nicht überlaufen«, erklärt hierzu der Fachdienstleiter Abfallwirtschaft und Grünflächenpflege, Sören Bußmann.

Reinigungsintervalle angepasst

Bereits im vergangenen Jahr stellte die Stadt weitere Papierkörbe und Mülltonnen an den Plätzen auf, die man als stark frequentiert ausmachte. Als nächster Schritt wurden nun auch die Reinigungsintervalle in den Ortsteilen angepasst. Bislang wurden die Ortsteile nur einmal wöchentlich angefahren, jetzt findet die Leerung hier wie folgt statt:

Heilsberg: Montag, Mittwoch, Freitag;

Dortelweil (alter Ortskern) und Gronau: Dienstag, Donnerstag;

Nidda-Tour (Niddaradweg von Dortelweil bis Ortsgrenze Harheim): Montag, Mittwoch, Freitag;

Dortelweil-West und Massenheim: Dienstag und Donnerstag.

Dieser Turnus soll zunächst bis Mitte September fortgeführt werden. Danach sollen die Touren überprüft und angepasst werden, um beispielsweise auf dann notwendige Laubbeseitigungen reagieren zu können.

»Neben der Papierkorbleerung findet weiterhin zusätzlich sowohl in der Kernstadt, als auch in den Ortsteilen die Reinigung an städtischen Flächen und Liegenschaften sowie an den ÖPNV-Linien mit Klein- und Großkehrmaschinen statt. Außerdem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kollegen der Grünflächenpflege, um deren Baustellen nach Ende der Maßnahme schneller ›besenrein‹ zu hinterlassen«, führt Bußmann weiter aus.

Für den verantwortlichen Ersten Stadtrat Sebastian Wysocki ist diese Anpassung der Reinigungsintervalle sowie das Aufstellen zusätzlicher Abfallbehältnisse ein wichtiger Schritt zur Müllvermeidungsstrategie im öffentlichen Raum. »Es gibt somit im Grunde keine Ausrede, weshalb man seinen Abfall nicht ordnungsgemäß entsorgt. Im gesamten Stadtgebiet gibt es viele Abfallbehältnisse, sodass man schnell und jederzeit an einem solchen vorbeikommt. Diese werden zudem regelmäßig und in einem hohen Intervall geleert, sodass volle Behältnisse ebenfalls kein Grund mehr sind, den Abfall unsachgemäß zu entsorgen. Zudem setzen immer mehr Bad Vilbeler Gastronomen auf Mehrwegsysteme, was der Sache natürlich ebenfalls zuträglich ist. Wir werden diese Strategie und alle Maßnahmen nun regelmäßig evaluieren und wie zuletzt geschehen, bedarfsgerecht anpassen«, erklärt Wysocki abschließend.

Sollte trotz der Steigerung der Reinigungsintervalle und der damit verbundenen regelmäßigen Leerung ein voller Papierkorb oder eine Ansammlung von Abfall im öffentlichen Raum auffallen, können diese von allen Bürgerinnen und Bürgern schnell und unkompliziert an die Stadt gemeldet werden. Dies geht über die VilApp oder unter https://m.bad-vilbel.de/de/ service/anregungs--und-ereignismanagement.

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