Jugend-Themen ganz oben auf der Agenda

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Bad Vilbel (pm). Vor Kurzem kam die Jusos-AG zu ihrem Jahresauftakttreffen im alten Rathaus Bad Vilbel zusammen. Erstmals leitete der jüngst gewählte Sprecher Tom Rademacher die Sitzung.

Es wurde darüber debattiert, wie sich die Jusos im Kommunalwahlkampf einbringen und welche Themen sie sich aus ihrem Wahlprogramm vornehmen möchten. Dabei sei deutlich geworden, dass es viele Themen in Bad Vilbel gebe, die vernachlässigt wurden. »Es ist sehr traurig, dass die Angebote für Jugendliche immer weiter abnehmen«, sagte Jannis Ahäuser.

»Es ist wichtig, dass junge Menschen einen politischen Ansprechpartner haben«, sagte Tom Rademacher. »Die SPD muss dabei eine führende Rolle einnehmen. Dadurch, dass ich in der SPD Bad Vilbel das Thema Verkehr für das Kommunalwahlprogramm 2021 begleite, hatte ich bereits die Gelegenheit, mit Bürgern über das Thema zu sprechen. Ich habe gemerkt, dass an vielen Stellen noch einiges zu tun ist«, sagte Rademacher.

»Den Jusos Bad Vilbel ist es wichtig, das jeder bei der Ausarbeitung der Themen mitmachen kann. Egal, ob man Mitglied bei der SPD ist oder nicht«, sagte Ahäuser. Die Juso-AG werde Themen von Umwelt über Soziales bis in Richtung Wirtschaft behandeln.

Diskussion um Biwer-Platz

Zum Vorschlag von Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr (CDU), den Platz vor dem Kurhaus »Günther-Biwer-Platz« zu benennen, beziehen die Jusos Stellung und kritisieren das Vorgehen der CDU. Die Jusos stünden hinter ihrem Stadtrat Udo Landgrebe und dem Vorschlag, den Platz vor der Wasserburg nach Günther Biwer zu benennen.

Diese Diskussion komme zum falschen Zeitpunkt. Die CDU solle ihre Prioritäten auf den Hessentag setzten, heißt es in der Mitteilung.

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