Die Verantwortlichen freuen sich über den Beginn der Bau-

arbeiten am sechsten und letzten Bauabschnitt des Niddaradwegs.
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Die Verantwortlichen freuen sich über den Beginn der Bau- arbeiten am sechsten und letzten Bauabschnitt des Niddaradwegs.

Bis zum Hessentag soll der Radweg fertig sein

  • vonNiklas Mag
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Bad Vilbel (nma). Die letzte Lücke der Niddaroute in Bad Vilbel wird nun geschlossen. Bis zum Hessentag im Juni soll das Teilstück zwischen den Eisenbahnschienen und dem Sportplatz Dortelweil fertig sein. Und so zahlreiche Radfahrer über Niddaroute nach Bad Vilbel locken und vor allem eine schnelle Radwegeverbindung aus der Wetterau in den Ballungsraum Frankfurt ermöglichen.

Letzte Lücke wird geschlossen

Wer aktuell mit dem Fahrrad von Bad Vilbel nach Dortelweil radeln möchte, wählt entweder den Weg über den Dottenfelderhof oder entlang der Friedberger Straße. Denn erfahrene Vilbeler wissen: Das Stück entlang der Nidda, zwischen Eisenbahnbrücke und Sportplatz, ist nach Regenwetter nicht nutzbar.

Es ist eine letzte Lücke, knapp ein Kilometer lang, die nun geschlossen wird. »Wir treffen uns heute symbolisch zum Spatenstich, die Wegearbeiten haben bereits begonnen«, erläutert Erster Stadtrat Sebastian Wysocki (CDU) den Anwesenden, die sich zu diesem Termin an der Bodirsky-Brücke eingefunden haben. Es ist der sechste und letzte Abschnitt des Radwegeausbaus entlang der Nidda. Drei Meter breit soll der befestigte Fahrradweg werden, an dessen Seiten sich künftig regelmäßige Sitzgelegenheiten und Fahrradabstellplätze finden lassen sollen. »Die große Besonderheit ist der Bodirsky-Steg, der durch eine vier Meter breite Brücke ersetzt werden wird«, erklärt Wysocki. Mit der bisherigen Brücke wäre eine schnellere Radwegeverbindung nicht möglich, denn schließlich passen kaum zwei Fahrräder nebeneinander auf die Brücke.

Insgesamt 1,5 Millionen Euro soll das Vorhaben inklusive Brücke kosten, sagt Wysocki weiter, davon übernimmt allerdings das Land Hessen zwei Drittel. Die übrigen 500 000 Euro fallen dem Zweckverband zu. »Wir haben es mit einem recht ambitionierten Zeitplan zu tun. Aber wir sind sehr zuversichtlich und guter Dinge, dass der Radweg zum Hessentag im Juni fertig ist.« Auch Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) ergreift das Wort: »Die Niddaroute ist ein Zubringer für den Hessentag«, meint er. »Es handelt sich um eine zentrale Stelle für das gesamte Projekt Niddaroute und es ist wichtig, dass ein so attraktiver Weg in den Ballungsraum Frankfurt gut ausgebaut wird.«

Während die Verantwortlichen die Spaten in den Boden stecken, rollen bereits die Bagger. Auch wenn sich Fahrradfahrer nun freuen können, ab Juni dort trocken zu verkehren, gab es im Vorfeld Kritik am Projekt. 25 Bäume müssen dem breiten Radweg weichen, doch sehen die Pläne auch zahlreiche Neupflanzungen vor.

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